Herbstpokal: SV Halle verpasst Turniersieg in dramatischem Finale nur knapp – U16 sichert sich Platz 3

Herbstpokal: SV Halle verpasst Turniersieg in dramatischem Finale nur knapp – U16 sichert sich Platz 3

Saison 2026/2027

Herbstpokal 2026

10. Oktober – 11. Oktober 

SV Halle verpasst Turniersieg in dramatischem Finale nur knapp

Ein Wochenende voller Spannung, Kampfgeist und großer Emotionen liegt hinter den Wasserballern des SV Halle. Beim Internationalen Herbstpokal am 10. und 11. Oktober in der Schwimmhalle Neustadt begeisterten die Herren vor einer großartigen Zuschauerkulisse mit packenden Spielen und erreichten erstmals in der Vereinsgeschichte das Finale. Dort fehlten am Ende nur wenige Sekunden zum möglichen Turniersieg. Auch die Jugend überzeugte und sicherte sich einen starken dritten Platz.

Für die Herren war es zugleich der erste Wettkampftest unter dem zurückgekehrten Trainer Robert Brode, dessen Mannschaft bereits zum Auftakt gegen den SC Chemnitz gefordert wurde. Obwohl Halle früh in Führung ging und diese über weite Strecken behauptete, hielt der unterklassige Gegner entschlossen dagegen. Am Ende stand ein verdienter 14:9-Arbeitssieg, bei dem allerdings auch deutlich wurde, dass nach den intensiven Vorbereitungswochen noch nicht alle Abläufe reibungslos funktionierten. Was anschließend gegen Sparta Prag folgte, entwickelte sich zu einem echten Wasserballkrimi. Zwischenzeitlich mit mehreren Toren im Rückstand, kämpften sich die Hallenser mit einer beeindruckenden Mannschaftsleistung zurück ins Spiel. Besonders die leidenschaftliche Abwehrarbeit mit zahlreichen geblockten Würfen sowie starke Paraden von Torhüter Fritz Felker, der unter anderem einen Fünfmeter entschärfte, hielten Halle im Rennen. Als es kurz vor Schluss 11:11 stand, schien die Partie bereits auf ein Unentschieden hinauszulaufen. Doch fünf Sekunden vor dem Ende fing Edwin Brode einen Rückpass der Prager ab und verwandelte eiskalt zum umjubelten 12:11-Sieg. Damit sicherte sich der SV Halle ungeschlagen den ersten Platz in seiner Gruppe. Auch das Halbfinale am Sonntag gegen den Ligakonkurrenten SV Zwickau verlangte den Hallensern alles ab. Erneut überzeugte die Mannschaft mit großem Kampfgeist und einer geschlossenen Defensivleistung, wobei auch Torhüter Johannes Finger, der im Halbfinale das Tor hütete, mit zahlreichen Paraden glänzte. Obwohl Halle über weite Strecken deutlich führte, wurde es in der Schlussphase noch einmal eng. Mit vereinten Kräften brachte das Team den 13:11-Erfolg jedoch über die Zeit und machte damit den historischen Finaleinzug perfekt. Dort wartete mit dem SV Weiden kein Geringerer als der amtierende Meister der Wasserballliga Süd, der sich zuvor souverän gegen Sparta Prag durchgesetzt hatte. Vor einer großartigen Kulisse entwickelte sich ein hochklassiges, hart umkämpftes Endspiel, in dem sich beide Mannschaften über die gesamte Spielzeit kaum etwas schenkten. Wieder waren es vor allem die kompromisslose Abwehrarbeit, zahlreiche geblockte Würfe und starke Torhüterparaden, mit denen Halle den favorisierten Gästen das Leben schwer machte. Auch offensiv fand der SV immer wieder Lösungen, sodass bis in die letzten Sekunden völlig offenblieb, wer den Pokal in die Höhe stemmen würde. Beim Stand von 8:8 und nur noch wenigen Sekunden auf der Uhr lag die Entscheidung zum Greifen nah. Doch ein gegen Halle gepfiffenes Stürmerfoul leitete einen Konter der Gäste ein, den Weiden rund 20 Sekunden vor Schluss zum 9:8 nutzte. Der SV setzte anschließend alles auf eine Karte, nahm den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers aus dem Wasser und erspielte sich in Überzahl tatsächlich noch mehrere gute Möglichkeiten. Der erlösende Ausgleich wollte jedoch nicht mehr fallen. Nach einem nervenaufreibenden Finale blieb Halle damit der zweite Platz – und trotz der bitteren Niederlage die Gewissheit, an diesem Wochenende weit mehr erreicht zu haben, als vor Turnierbeginn zu erwarten gewesen war. Besonders die Abwehrarbeit erhielt auch von den Weidener Spielern nach dem Finale viel Anerkennung. „Wenn selbst der Gegner nach dem Spiel unsere Abwehrarbeit und die vielen geblockten Würfe hervorhebt, ist das gerade zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison ein großes Kompliment für die gesamte Mannschaft. Daran müssen wir anknüpfen und diese Leistung auch in der Liga zeigen“, erklärte Kapitän und Torhüter Fritz Felker. Auch Trainer Robert Brode zog ein positives Fazit: „Das Wochenende hat unglaublich viel Spaß gemacht und gezeigt, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt. Gleichzeitig gibt es noch viele Stellschrauben, an denen wir arbeiten müssen. Entscheidend wird sein, dass wir weiterhin so intensiv trainieren und diese Leistungen auch in der Saison abrufen können.“

Auch die Jugend überrascht mit Platz 3

Neben den Herren wusste auch der Nachwuchs des SV Halle beim heimischen Herbstpokal zu überzeugen. Mit einem 5:3-Erfolg gegen Sparta Prag Women gelang ein erfolgreicher Turnierauftakt, bei dem insbesondere die konzentrierte Abwehrarbeit überzeugte, während im Angriff noch einige Möglichkeiten ungenutzt blieben. Im anschließenden Spiel gegen den ASC Brandenburg erwischten die Hallenser dagegen einen denkbar schlechten Start. Der frühe Rückstand erwies sich als zu große Hypothek, auch wenn sich die Mannschaft im weiteren Verlauf stabilisierte und zunehmend besser ins Spiel fand. Am Ende stand eine deutliche 8:16-Niederlage. Umso bemerkenswerter war die Reaktion im dritten und letzten Samstagsspiel gegen Sparta Prag. Trotz der bereits hohen körperlichen Belastung zeigte der hallesche Nachwuchs eine geschlossene Mannschaftsleistung, verteidigte erneut konsequent und setzte auch offensiv zahlreiche Trainingsinhalte erfolgreich um. Unterstützt von einer starken Torhüterleistung gelang ein verdienter 11:8-Erfolg gegen eine Mannschaft, der man sich noch im Vorjahr hatte geschlagen geben müssen. Ein deutliches Zeichen für die positive Entwicklung des Teams. Am Sonntag wartete mit dem SVV Plauen schließlich der spätere Turniersieger, gegen den Halle eine deutliche 4:24- Niederlage hinnehmen musste. Dank der beiden Siege vom Vortag reichte es in der Abschlusstabelle dennoch zu einem hervorragenden dritten Platz hinter Plauen und Brandenburg. Damit können beide Mannschaften des SV Halle auf ein gelungenes Heimturnier zurückblicken, das nicht nur sportliche Erfolge, sondern auch wichtige Erkenntnisse für die kommenden Aufgaben brachte. Für die Herren beginnt die neue Saison in der Wasserballliga Ost Anfang November mit einem Auswärtswochenende in Berlin. Die Jugend startet Ende November mit einem Doppelspieltag in Dresden in die Landesmeisterschaft Sachsen. Nach den gezeigten Leistungen dürfen beide Teams zuversichtlich auf die bevorstehende Saison blicken.

Team SV Halle 

Fritz Felker; Ole Schleußner; Otto Schneider; Paul Kehrer; Mika Tautz; Edwin Brode; Michael Beck; Willi Wolfer; Malte Fahrig; Till Ritzmann; Milan Fahrig; Oskar Felker; Jonas Michelmann; Hermann Klöpper; Jannis Ufer; Paul Spiegler; Johannes Finger 

  • Trainer: Robert Brode/Heiko Wünsch

Internationaler Herbstpokal: SV Halle startet in die Saisonvorbereitung

Internationaler Herbstpokal: SV Halle startet in die Saisonvorbereitung

Saison 26/27

Internationaler Herbstpokal

10. OKTOBER – 11. OKTOBER

Am kommenden Wochenende steht die Schwimmhalle Neustadt ganz im Zeichen des Wasserballs. Am 10. und 11. Oktober richtet der SV Halle den Internationalen Herbstpokal aus, bei dem Mannschaften aus Deutschland und Tschechien sowohl im Herren- als auch im Jugendbereich aufeinandertreffen. Für die Herren des SV Halle ist das Heimturnier zugleich der erste sportliche Gradmesser der noch jungen Saison und damit eine gute Gelegenheit, die intensive Arbeit der vergangenen Wochen erstmals unter Wettkampfbedingungen zu erproben.

Mit Robert Brode ist zu Saisonbeginn ein erfahrener Trainer an den Beckenrand in Halle zurückgekehrt, der in den vergangenen Wochen viele neue Impulse gesetzt und intensiv mit der Mannschaft gearbeitet hat. Auch wenn beim Herbstpokal noch keine Ligapunkte vergeben werden, dürften die ersten Partien bereits einen Eindruck davon vermitteln, wo das Team zum jetzigen Zeitpunkt steht und woran bis zum Saisonstart noch gearbeitet werden muss. Schließlich bleibt bis zum Beginn der neuen Spielzeit in der Wasserballliga Ost im November nicht mehr allzu viel Zeit.

Verstärkung hat die Mannschaft zudem durch einen weiteren Rückkehrer bekommen: Mit Hermann Klöpper gehört wieder ein erfahrener Spieler zum Team, der bereits in der Vergangenheit eine wichtige Rolle beim SV Halle gespielt hat. Beim Herbstpokal wird er nun ebenso wie die gesamte Mannschaft erstmals in dieser Saison unter Wettkampfbedingungen gefordert sein.

Dabei wartet auf die Hallenser bereits in der Gruppenphase ein interessantes Teilnehmerfeld. In Gruppe A trifft der SV Halle auf den SC Chemnitz und Sparta Prag, während in Gruppe B der ASC Brandenburg, der SV Weiden und der SV Zwickau um den Einzug in die entscheidenden Spiele kämpfen. Für den Gastgeber beginnt das Turnier am Samstag um 11:30 Uhr gegen den SC Chemnitz, bevor um 15:30 Uhr gegen Sparta Prag bereits die zweite und letzte Partie der Gruppenphase ansteht.

Wie es für die Hallenser am Sonntag weitergeht, entscheidet sich anhand der Ergebnisse vom Samstag. Ab 10:30 Uhr stehen zunächst die Überkreuzspiele auf dem Programm, ehe am Nachmittag die Platzierungen ausgespielt werden. Der Sieger des Internationalen Herbstpokals wird schließlich im Finale um 15:00 Uhr ermittelt.

Neben den Herren ist auch der Nachwuchs des SV Halle am gesamten Wochenende im Einsatz. In einer Fünfergruppe treffen die jungen Hallenser auf den ASC Brandenburg, den SVV Plauen sowie Sparta Prag und Sparta Prag Women und bekommen damit reichlich Gelegenheit, sich mit unterschiedlichen Gegnern zu messen und Spielpraxis zu sammeln. Los geht es für den SV bereits am Samstag um 10:00 Uhr gegen Sparta Prag Women, bevor um 14:00 Uhr der ASC Brandenburg und um 17:00 Uhr Sparta Prag warten. Das letzte Gruppenspiel bestreitet Halle am Sonntag um 9:00 Uhr gegen den SVV Plauen.

Damit bietet der Herbstpokal zwei Tage lang reichlich Wasserball in der Schwimmhalle Neustadt und für die Teams des SV Halle gleichzeitig die Möglichkeit, sich vor heimischem Publikum zu präsentieren. Besonders für die Herren beginnt mit den ersten Spielen unter Robert Brode nun auch sportlich die heiße Phase der Vorbereitung auf die im November startende Ligasaison.

Der Eintritt ist an beiden Turniertagen frei. Der SV Halle freut sich auf zahlreiche Zuschauer und Unterstützung von den Rängen.

SV Halle blickt auf schwierige Saison zurück – Derbysieg und Pokalauftritte setzen Lichtblicke

SV Halle blickt auf schwierige Saison zurück – Derbysieg und Pokalauftritte setzen Lichtblicke

Saison 2025/2026

Saisonbericht 

Wasserballliga Ost 

9. Platz

SV Halle blickt auf schwierige Saison zurück – Derbysieg und Pokalauftritte setzen Lichtblicke

Mit dem neunten und letzten Tabellenplatz endet für die Wasserballer des SV Halle eine Saison, die vor allem von Rückschlägen, knappen Niederlagen und verpassten Chancen geprägt war. Die Bilanz von zwei Siegen bei 14 Niederlagen spricht eine deutliche Sprache. Positiv bleibt jedoch: Ein Abstieg droht nicht, sodass die Mannschaft auch in der kommenden Spielzeit in der Wasserball-Liga Ost antreten wird.

Dabei begann die Saison bereits mit schwierigen Aufgaben. Zum Auftakt setzte es beim späteren Meister aus Brandenburg eine 13:19 Niederlage. Trotz des Ergebnisses zeigte die Mannschaft dort phasenweise bereits gute Ansätze gegen das am Ende dominierende Team der Liga. Auch in Zwickau blieb der SV Halle zunächst ohne Punkte.

Kurz vor der Weihnachtspause schien die Entwicklung jedoch in die richtige Richtung zu gehen. Die Mannschaft wirkte zunehmend eingespielt, die Abläufe wurden sicherer und die Leistungen stabiler. Belohnt wurde dies mit einem 15:12-Auswärtssieg in Dresden. Dieser Erfolg bedeutete nicht nur die ersten wichtigen Punkte, sondern auch das vorläufige Verlassen der letzten Plätze.

Die Hoffnung auf eine erfolgreiche Rückrunde erhielt jedoch schnell einen Dämpfer. Besonders schmerzhaft waren die Heimniederlagen gegen Neukölln (15:19) und Erfurt (17:20). In beiden Partien hielt Halle lange Zeit mit, ehe die Spiele erst im letzten Abschnitt aus der Hand gegeben wurden. Während die Offensive durchaus überzeugen konnte, offenbarte sich vor allem in der Defensive Nachholbedarf. Zu häufig gelang es nicht, gegnerische Angriffe konsequent zu unterbinden oder entscheidende Situationen für sich zu entscheiden.

Für einen der Höhepunkte der Saison sorgte anschließend das Derby gegen Magdeburg. Vor heimischer Kulisse setzte sich der SV Halle mit 20:18 durch und feierte damit einen Erfolg, der der Mannschaft seit Jahren nicht mehr gelungen war. Der Derbysieg war zugleich Ausdruck des Potenzials, das im Team steckt, wenn Leistung, Einsatzbereitschaft und Konzentration zusammenkommen.

Auch im Pokal wusste die Mannschaft zu überzeugen. Gegen Chemnitz gelang ein weiterer Erfolg, und über mehrere Wochen präsentierte sich das Team deutlich gefestigter als noch zu Saisonbeginn. Doch die positiven Entwicklungen konnten nicht dauerhaft fortgesetzt werden. Es folgten weitere Niederlagen, unter anderem in Wedding sowie gegen Zwickau in der Liga.

Zum emotionalen Tiefpunkt wurde schließlich das Heimspiel gegen Dresden. Nach einer umkämpften Partie musste Halle drei Sekunden vor dem Schlusspfiff das entscheidende Gegentor zum 11:12 hinnehmen. „Dieses Spiel war einfach ein Vollbruch. Anders kann ich es nicht beschreiben“, sagt Kapitän und Torwart Fritz Felker rückblickend. „So ein Gegentor kurz vor Schluss ist ein unfassbarer Nackenschlag.“

Umso bemerkenswerter war die Reaktion der Mannschaft. Nur eine Woche später traf Halle im Pokal erneut auf Zwickau – jenes Team, gegen das zuvor deutlich verloren worden war. Diesmal zeigte der SV Halle eines seiner besten Spiele der Saison. Lange lag die Mannschaft in Führung, kämpfte sich durch die gesamte Partie und zwang den Favoriten schließlich ins Fünf-Meter-Werfen. Erst dort endete der Traum vom Halbfinaleinzug. „Dieses Spiel hat gezeigt, welches Potenzial in unserer Mannschaft steckt. Wir haben es in dieser Saison nur viel zu selten abgerufen“, so Halles Kapitän. 

Die letzten Wochen der Spielzeit brachten jedoch weitere Enttäuschungen. Das Rückspiel gegen Magdeburg ging mit 12:16 verloren, und auch der Saisonabschluss in Erfurt verlief nicht nach Wunsch. Nach einer deutlichen 11:22-Niederlage blieb am Ende vor allem Ernüchterung zurück.

Trotz aller Rückschläge nimmt die Mannschaft wichtige Erkenntnisse aus dieser Spielzeit mit. Die knappen Niederlagen gegen direkte Konkurrenten, der Derbysieg gegen Magdeburg sowie die starken Pokalauftritte zeigen, dass die Leistungsfähigkeit grundsätzlich vorhanden ist. Gleichzeitig machte die Saison deutlich, dass Konstanz, defensive Stabilität und Konsequenz über die gesamte Spielzeit hinweg entscheidende Faktoren sind.

Für den SV Halle gilt es nun, die Saison aufzuarbeiten, die richtigen Schlüsse zu ziehen und den Blick nach vorn zu richten. Die Mannschaft wird die Sommerpause nutzen, um sich neu aufzustellen und die Grundlagen für eine erfolgreichere Spielzeit zu schaffen. Das Ziel ist klar: In der kommenden Saison soll das vorhandene Potenzial deutlich häufiger sichtbar werden als in den vergangenen Monaten.

Team SV Halle

Fritz Felker; Ole Schleußner; Otto Schneider; Marek Wünsch; Mohammad Lekto; Edwin Brode; Christian Beck; Willi Wolfer; Malte Fahrig; Till Ritzmann; Milan Fahrig; Hendrik Weber; Michael Beck; Paul Kehrer; Mika Tautz; Jonas Michelmann; Oskar Felker

  • Trainer: Niklas Ufer

Nachwuchs des SV Halle überzeugt beim U16 Turnier in Hameln

Nachwuchs des SV Halle überzeugt beim U16 Turnier in Hameln

22. – 24. Mai 2026

U16 Turnier Hameln

4. Platz 

Solider vierter Platz: Halles U16 mit erfolgreichem Wochenende in Hameln

Der Nachwuchs des SV Halle hat beim U16-Wasserballturnier in Hameln ein gelungenes Wochenende absolviert und mit Platz vier ein solides Ergebnis eingefahren. Besonders erfreulich: Für viele Spieler waren es die ersten Wettkämpfe des Jahres, zudem fehlten einige Akteure aufgrund der Ferienzeit. Umso zufriedener zeigte sich das Trainerteam mit dem Auftritt der Mannschaft.  

Der SV Halle startete mit einem echten Ausrufezeichen ins Turnier. Gleich im ersten Spiel gelang ein überraschender 5:3-Erfolg gegen Laatzen – die einzige Niederlage, die das starke Team aus Niedersachsen im gesamten Turnierverlauf hinnehmen musste. Die Hallenser ließen dabei bereits ihr großes Potenzial erkennen. Vor allem die stabile Defensive überzeugte früh im Turnierverlauf.

In der anschließenden Begegnung gegen Görlitz fehlte jedoch das nötige Quäntchen Glück, sodass das Spiel knapp verloren ging. Gegen Erfurt musste man sich zweimal deutlich geschlagen geben.

Davon ließ sich die Mannschaft jedoch nicht entmutigen. Mit zwei souveränen Siegen gegen Gastgeber Hameln meldete sich der SV Halle eindrucksvoll zurück. Besonders der 8:1-Kantersieg am Sonntagmorgen sowie ein Erfolg ohne Gegentor unterstrichen die gute Entwicklung des Teams. Zwischenzeitlich sprang Halle damit sogar auf Rang zwei der Tabelle, war jedoch auf Schützenhilfe der Konkurrenz angewiesen, die letztlich ausblieb. In den abschließenden Partien gegen Görlitz und Laatzen musste man sich erneut knapp geschlagen geben.

Trotzdem überwog am Ende die Zufriedenheit. Der Nachwuchs der Hallenser zeigte über das gesamte Wochenende hinweg eine sehr engagierte Leistung und bewies insbesondere in der Defensive große Stabilität. Offensiv fehlte in einigen Situationen noch die letzte Konsequenz und Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor – genau daran soll in den kommenden Wochen gearbeitet werden. Die knappen Niederlagen gegen Görlitz zeigten, dass oftmals nur Kleinigkeiten den Unterschied machten.

So steht am Ende ein verdienter vierter Platz und vor allem eine wichtige Erkenntnis: Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen. Das Turnier in Hameln war damit eine wertvolle Vorbereitung auf das anstehende Sachsenliga-Saisonfinale, das bereits in der kommenden Woche bevorsteht. Dort wird die U16 des SV Halle unteranderem erneut auf Görlitz treffen und hat somit diirket die Chnace zur Revanche. 

Team SV Halle U16

Gustaf Gransalke ; Gerolf Götze ; Marcin Wiecko ; Leonhard Kahn ; Heidi Neumeier ; Philip Richter ; Daniel Kransa ; Emil Ziegler ; Arsenii Kirian ; Makysm Olinichenko

  • Trainer: Fritz Felker
  • Betreuer: Peter Gaudig

Halle souverän weiter im OSV-Pokal

Halle souverän weiter im OSV-Pokal

21.03.2026

Halle vs. Chemnitz

18 : 13

(6:4 | 3:2 | 5:5 | 4:2)

Halle souverän weiter im OSV-Pokal 

Die Wasserballer des SV Halle haben sich am vergangenen Wochenende das Ticket für die nächste Runde des OSV-Pokals gesichert. In der ersten Runde trafen die Hallenser auf den SC Chemnitz aus Sachsen und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Hallenser gingen die Partie hoch konzentriert und mit voller Intensität an. Vor allem die halleschen Toptorjäger aus der Liga Ost, Hendrik Weber (7 Tore) und Edwin Brode  (5 Tore) sorgten in der Offensive für die nötige Wucht, während die Defensive weitestgehend sicher stand und Torwart Fritz Felker mit starken Paraden auf sich aufmerksam machte. Infolgedessen ging kein Viertel verloren und lediglich das dritte Viertel endete unentschieden.

Das erste Viertel startete zunächst mit voller Hallenser Offensivpower, sodass die Anzeigetafel schnell auf 4:1 schaltete. Jedoch folgten einige kleine defensive Unaufmerksamkeiten, weshalb die Sachsen zunächst auf 4:4 aufholten. Doch als Reaktion fand die Konsequenz ins Spiel der Hallenser zurück und das Viertel ging mit 6:4 verdient an die Gäste aus der Saalestadt.

Im zweiten Viertel knüpften die Hallenser an das erste Viertel an und erarbeiteten sich weiterhin die nötigen Torchancen. Ein X-Faktor war nun jedoch die Chancenverwertung, einschließlich zwei verschossener Strafwürfe. Jedoch stand die Defensive nun deutlich stabiler als noch im ersten Viertel. „Unsere  besprochene Umstellung in der Viertelpause hat sehr gut funktioniert“, resümierte Halles Torwart. Infolgedessen ging auch dieses Viertel, wenn auch knapp, mit 3:2 an die Hallenser.

Nach der fünfminütigen Halbzeitpause gewann die Begegnung wieder an Fahrt. Beide Teams zeigten enormen Kampfgeist, wobei sich die Sachsen nicht aufgaben und zwischenzeitlich auf zwei Tore Rückstand verkürzten. Die Spielkontrolle gaben die Hallenser aber nie ab und zogen im Gleichschritt mit. Demnach endete das dritte Viertel relativ torreich unentschieden mit 5:5, und somit ging es mit einem Zwischenstand von 11:14 in das letzte Viertel des Spiels. Vor allem Hendrik Weber drehte in der zweiten Hälfte auf, setzte sich stark auf seiner rechten Angriffsseite ein ums andere Mal durch und brachte die Chemnitzer Defensive zur Verzweiflung. 

Mit Beginn des letzten Viertels gelang es den Hallensern weiterhin, die Chemnitzer auf Abstand zu halten und die Partie konzentriert zu beenden. In der Defensive half Halles Torwart durch viele Paraden, den Abstand zu bewahren, ehe durch die zwei Tore zur Hälfte des Viertels von Edwin Brode und erneut Hendrik Weber – der die Auszeichnung zum Spieler des Tages erhielt – alle Hoffnungen der Chemnitzer begraben wurden. Den Schlusspunkt setzten erneut die Hallenser in Form von Willi Wolfer zum 18:13. 

Nach dieser langen intensiven Phase der Saison ist es erst in rund einem Monat für den SV Halle wieder soweit: Dann steht das letzte Heimspielwochenende der Saison steht an. In der Schwimmhalle in Neustadt empfangen die Wasserballer am 18.04 und 19.04 jeweils um 19 Uhr Zwickau und Dresden in der Wasserballliga Ost. 

Herbstpokal: SV Halle verpasst Turniersieg in dramatischem Finale nur knapp – U16 sichert sich Platz 3

Nach Derby-Sieg: Halles Wasserballer verlieren in Berlin

15. März 2026

Halle vs. Wedding 

13 : 19

(4:5 | 1:4 | 5:5 | 3:5)

Nach Derby-Sieg: Halles Wasserballer verlieren in Berlin 

Die Wasserballer des SV Halle haben ihr Auswärtsspiel am vergangenen Sonntag beim SC Wedding mit 13:19 verloren. In einer hart umkämpften Begegnung der Liga Ost gelang es den Hallensern nicht, an den Erfolg aus dem Sachsen-Anhalt-Derby der Vorwoche (20:18 gegen Magdeburg) anzuknüpfen.Die Mannschaft von Trainer Niklas Ufer startete konzentriert in die Partie, sah sich jedoch früh einem zunehmend hektischen Spielverlauf ausgesetzt. Zudem reiste Halle ersatzgeschwächt mit lediglich elf Spielern an, wodurch über die gesamte Spielzeit hinweg die nötigen Wechselmöglichkeiten fehlten, um dem intensiven Spielstil der Berliner dauerhaft standzuhalten.

Im ersten Viertel präsentierte sich die Begegnung noch ausgeglichen. Die hallesche Defensive agierte diszipliniert, während im Angriff die Chancen konsequent genutzt wurden. Dennoch gelang es den Gastgebern, ihre Spielfeldbreite effektiv auszuspielen und den ersten Abschnitt knapp mit 5:4 für sich zu entscheiden.

Im zweiten Viertel verlor das Spiel der Hallenser jedoch zunehmend an Struktur. Während die Defensive weiterhin stabil blieb, stockte das Offensivspiel deutlich. Zahlreiche Torchancen – darunter mehrere Überzahlsituationen sowie Strafwürfe – blieben ungenutzt. Lediglich ein Treffer gelang in diesem Abschnitt, sodass Halle bereits zur Halbzeit einem deutlichen Rückstand hinterherlief.

Diese Nachlässigkeiten nutzte der SC Wedding konsequent aus und kam insbesondere durch schnelle Konter immer wieder zu Torerfolgen. Dennoch bewies das Team im dritten Viertel Moral und gestaltete den Abschnitt mit 5:5 ausgeglichen. Vor allem erfahrene Spieler wie Hendrik Weber, der insgesamt sechs Treffer erzielte, übernahmen Verantwortung und sorgten immer wieder für Akzente im Angriff. Mit einem Zwischenstand von 10:14 ging es in das letzte Viertel.

Dort gelang es den Hallensern jedoch nicht mehr, die Partie entscheidend zu verkürzen. Eine Häufung individueller Fehler sowie nachlassende Kräfte verhinderten eine Aufholjagd. Zudem blieb Halle im Abschluss weiterhin inkonsequent, was die Berliner im direkten Gegenzug häufig mit weiteren Treffern bestraften. Den Schlusspunkt zum 13:19 setzten schließlich die Gastgeber.

Bereits am kommenden Samstag bietet sich für den SV Halle die nächste Gelegenheit, an die gezeigten Ansätze anzuknüpfen. Im Ostdeutschen Pokal steht das nächste Auswärtsspiel in Chemnitz auf dem Programm, bei dem die Hallenser den Einzug in die nächste Runde sichern wollen.