Herbstpokal: SV Halle verpasst Turniersieg in dramatischem Finale nur knapp – U16 sichert sich Platz 3

Herbstpokal: SV Halle verpasst Turniersieg in dramatischem Finale nur knapp – U16 sichert sich Platz 3

Saison 2026/2027

Herbstpokal 2026

10. Oktober – 11. Oktober 

SV Halle verpasst Turniersieg in dramatischem Finale nur knapp

Ein Wochenende voller Spannung, Kampfgeist und großer Emotionen liegt hinter den Wasserballern des SV Halle. Beim Internationalen Herbstpokal am 10. und 11. Oktober in der Schwimmhalle Neustadt begeisterten die Herren vor einer großartigen Zuschauerkulisse mit packenden Spielen und erreichten erstmals in der Vereinsgeschichte das Finale. Dort fehlten am Ende nur wenige Sekunden zum möglichen Turniersieg. Auch die Jugend überzeugte und sicherte sich einen starken dritten Platz.

Für die Herren war es zugleich der erste Wettkampftest unter dem zurückgekehrten Trainer Robert Brode, dessen Mannschaft bereits zum Auftakt gegen den SC Chemnitz gefordert wurde. Obwohl Halle früh in Führung ging und diese über weite Strecken behauptete, hielt der unterklassige Gegner entschlossen dagegen. Am Ende stand ein verdienter 14:9-Arbeitssieg, bei dem allerdings auch deutlich wurde, dass nach den intensiven Vorbereitungswochen noch nicht alle Abläufe reibungslos funktionierten. Was anschließend gegen Sparta Prag folgte, entwickelte sich zu einem echten Wasserballkrimi. Zwischenzeitlich mit mehreren Toren im Rückstand, kämpften sich die Hallenser mit einer beeindruckenden Mannschaftsleistung zurück ins Spiel. Besonders die leidenschaftliche Abwehrarbeit mit zahlreichen geblockten Würfen sowie starke Paraden von Torhüter Fritz Felker, der unter anderem einen Fünfmeter entschärfte, hielten Halle im Rennen. Als es kurz vor Schluss 11:11 stand, schien die Partie bereits auf ein Unentschieden hinauszulaufen. Doch fünf Sekunden vor dem Ende fing Edwin Brode einen Rückpass der Prager ab und verwandelte eiskalt zum umjubelten 12:11-Sieg. Damit sicherte sich der SV Halle ungeschlagen den ersten Platz in seiner Gruppe. Auch das Halbfinale am Sonntag gegen den Ligakonkurrenten SV Zwickau verlangte den Hallensern alles ab. Erneut überzeugte die Mannschaft mit großem Kampfgeist und einer geschlossenen Defensivleistung, wobei auch Torhüter Johannes Finger, der im Halbfinale das Tor hütete, mit zahlreichen Paraden glänzte. Obwohl Halle über weite Strecken deutlich führte, wurde es in der Schlussphase noch einmal eng. Mit vereinten Kräften brachte das Team den 13:11-Erfolg jedoch über die Zeit und machte damit den historischen Finaleinzug perfekt. Dort wartete mit dem SV Weiden kein Geringerer als der amtierende Meister der Wasserballliga Süd, der sich zuvor souverän gegen Sparta Prag durchgesetzt hatte. Vor einer großartigen Kulisse entwickelte sich ein hochklassiges, hart umkämpftes Endspiel, in dem sich beide Mannschaften über die gesamte Spielzeit kaum etwas schenkten. Wieder waren es vor allem die kompromisslose Abwehrarbeit, zahlreiche geblockte Würfe und starke Torhüterparaden, mit denen Halle den favorisierten Gästen das Leben schwer machte. Auch offensiv fand der SV immer wieder Lösungen, sodass bis in die letzten Sekunden völlig offenblieb, wer den Pokal in die Höhe stemmen würde. Beim Stand von 8:8 und nur noch wenigen Sekunden auf der Uhr lag die Entscheidung zum Greifen nah. Doch ein gegen Halle gepfiffenes Stürmerfoul leitete einen Konter der Gäste ein, den Weiden rund 20 Sekunden vor Schluss zum 9:8 nutzte. Der SV setzte anschließend alles auf eine Karte, nahm den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers aus dem Wasser und erspielte sich in Überzahl tatsächlich noch mehrere gute Möglichkeiten. Der erlösende Ausgleich wollte jedoch nicht mehr fallen. Nach einem nervenaufreibenden Finale blieb Halle damit der zweite Platz – und trotz der bitteren Niederlage die Gewissheit, an diesem Wochenende weit mehr erreicht zu haben, als vor Turnierbeginn zu erwarten gewesen war. Besonders die Abwehrarbeit erhielt auch von den Weidener Spielern nach dem Finale viel Anerkennung. „Wenn selbst der Gegner nach dem Spiel unsere Abwehrarbeit und die vielen geblockten Würfe hervorhebt, ist das gerade zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison ein großes Kompliment für die gesamte Mannschaft. Daran müssen wir anknüpfen und diese Leistung auch in der Liga zeigen“, erklärte Kapitän und Torhüter Fritz Felker. Auch Trainer Robert Brode zog ein positives Fazit: „Das Wochenende hat unglaublich viel Spaß gemacht und gezeigt, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt. Gleichzeitig gibt es noch viele Stellschrauben, an denen wir arbeiten müssen. Entscheidend wird sein, dass wir weiterhin so intensiv trainieren und diese Leistungen auch in der Saison abrufen können.“

Auch die Jugend überrascht mit Platz 3

Neben den Herren wusste auch der Nachwuchs des SV Halle beim heimischen Herbstpokal zu überzeugen. Mit einem 5:3-Erfolg gegen Sparta Prag Women gelang ein erfolgreicher Turnierauftakt, bei dem insbesondere die konzentrierte Abwehrarbeit überzeugte, während im Angriff noch einige Möglichkeiten ungenutzt blieben. Im anschließenden Spiel gegen den ASC Brandenburg erwischten die Hallenser dagegen einen denkbar schlechten Start. Der frühe Rückstand erwies sich als zu große Hypothek, auch wenn sich die Mannschaft im weiteren Verlauf stabilisierte und zunehmend besser ins Spiel fand. Am Ende stand eine deutliche 8:16-Niederlage. Umso bemerkenswerter war die Reaktion im dritten und letzten Samstagsspiel gegen Sparta Prag. Trotz der bereits hohen körperlichen Belastung zeigte der hallesche Nachwuchs eine geschlossene Mannschaftsleistung, verteidigte erneut konsequent und setzte auch offensiv zahlreiche Trainingsinhalte erfolgreich um. Unterstützt von einer starken Torhüterleistung gelang ein verdienter 11:8-Erfolg gegen eine Mannschaft, der man sich noch im Vorjahr hatte geschlagen geben müssen. Ein deutliches Zeichen für die positive Entwicklung des Teams. Am Sonntag wartete mit dem SVV Plauen schließlich der spätere Turniersieger, gegen den Halle eine deutliche 4:24- Niederlage hinnehmen musste. Dank der beiden Siege vom Vortag reichte es in der Abschlusstabelle dennoch zu einem hervorragenden dritten Platz hinter Plauen und Brandenburg. Damit können beide Mannschaften des SV Halle auf ein gelungenes Heimturnier zurückblicken, das nicht nur sportliche Erfolge, sondern auch wichtige Erkenntnisse für die kommenden Aufgaben brachte. Für die Herren beginnt die neue Saison in der Wasserballliga Ost Anfang November mit einem Auswärtswochenende in Berlin. Die Jugend startet Ende November mit einem Doppelspieltag in Dresden in die Landesmeisterschaft Sachsen. Nach den gezeigten Leistungen dürfen beide Teams zuversichtlich auf die bevorstehende Saison blicken.

Team SV Halle 

Fritz Felker; Ole Schleußner; Otto Schneider; Paul Kehrer; Mika Tautz; Edwin Brode; Michael Beck; Willi Wolfer; Malte Fahrig; Till Ritzmann; Milan Fahrig; Oskar Felker; Jonas Michelmann; Hermann Klöpper; Jannis Ufer; Paul Spiegler; Johannes Finger 

  • Trainer: Robert Brode/Heiko Wünsch

SV Halle blickt auf schwierige Saison zurück – Derbysieg und Pokalauftritte setzen Lichtblicke

SV Halle blickt auf schwierige Saison zurück – Derbysieg und Pokalauftritte setzen Lichtblicke

Saison 2025/2026

Saisonbericht 

Wasserballliga Ost 

9. Platz

SV Halle blickt auf schwierige Saison zurück – Derbysieg und Pokalauftritte setzen Lichtblicke

Mit dem neunten und letzten Tabellenplatz endet für die Wasserballer des SV Halle eine Saison, die vor allem von Rückschlägen, knappen Niederlagen und verpassten Chancen geprägt war. Die Bilanz von zwei Siegen bei 14 Niederlagen spricht eine deutliche Sprache. Positiv bleibt jedoch: Ein Abstieg droht nicht, sodass die Mannschaft auch in der kommenden Spielzeit in der Wasserball-Liga Ost antreten wird.

Dabei begann die Saison bereits mit schwierigen Aufgaben. Zum Auftakt setzte es beim späteren Meister aus Brandenburg eine 13:19 Niederlage. Trotz des Ergebnisses zeigte die Mannschaft dort phasenweise bereits gute Ansätze gegen das am Ende dominierende Team der Liga. Auch in Zwickau blieb der SV Halle zunächst ohne Punkte.

Kurz vor der Weihnachtspause schien die Entwicklung jedoch in die richtige Richtung zu gehen. Die Mannschaft wirkte zunehmend eingespielt, die Abläufe wurden sicherer und die Leistungen stabiler. Belohnt wurde dies mit einem 15:12-Auswärtssieg in Dresden. Dieser Erfolg bedeutete nicht nur die ersten wichtigen Punkte, sondern auch das vorläufige Verlassen der letzten Plätze.

Die Hoffnung auf eine erfolgreiche Rückrunde erhielt jedoch schnell einen Dämpfer. Besonders schmerzhaft waren die Heimniederlagen gegen Neukölln (15:19) und Erfurt (17:20). In beiden Partien hielt Halle lange Zeit mit, ehe die Spiele erst im letzten Abschnitt aus der Hand gegeben wurden. Während die Offensive durchaus überzeugen konnte, offenbarte sich vor allem in der Defensive Nachholbedarf. Zu häufig gelang es nicht, gegnerische Angriffe konsequent zu unterbinden oder entscheidende Situationen für sich zu entscheiden.

Für einen der Höhepunkte der Saison sorgte anschließend das Derby gegen Magdeburg. Vor heimischer Kulisse setzte sich der SV Halle mit 20:18 durch und feierte damit einen Erfolg, der der Mannschaft seit Jahren nicht mehr gelungen war. Der Derbysieg war zugleich Ausdruck des Potenzials, das im Team steckt, wenn Leistung, Einsatzbereitschaft und Konzentration zusammenkommen.

Auch im Pokal wusste die Mannschaft zu überzeugen. Gegen Chemnitz gelang ein weiterer Erfolg, und über mehrere Wochen präsentierte sich das Team deutlich gefestigter als noch zu Saisonbeginn. Doch die positiven Entwicklungen konnten nicht dauerhaft fortgesetzt werden. Es folgten weitere Niederlagen, unter anderem in Wedding sowie gegen Zwickau in der Liga.

Zum emotionalen Tiefpunkt wurde schließlich das Heimspiel gegen Dresden. Nach einer umkämpften Partie musste Halle drei Sekunden vor dem Schlusspfiff das entscheidende Gegentor zum 11:12 hinnehmen. „Dieses Spiel war einfach ein Vollbruch. Anders kann ich es nicht beschreiben“, sagt Kapitän und Torwart Fritz Felker rückblickend. „So ein Gegentor kurz vor Schluss ist ein unfassbarer Nackenschlag.“

Umso bemerkenswerter war die Reaktion der Mannschaft. Nur eine Woche später traf Halle im Pokal erneut auf Zwickau – jenes Team, gegen das zuvor deutlich verloren worden war. Diesmal zeigte der SV Halle eines seiner besten Spiele der Saison. Lange lag die Mannschaft in Führung, kämpfte sich durch die gesamte Partie und zwang den Favoriten schließlich ins Fünf-Meter-Werfen. Erst dort endete der Traum vom Halbfinaleinzug. „Dieses Spiel hat gezeigt, welches Potenzial in unserer Mannschaft steckt. Wir haben es in dieser Saison nur viel zu selten abgerufen“, so Halles Kapitän. 

Die letzten Wochen der Spielzeit brachten jedoch weitere Enttäuschungen. Das Rückspiel gegen Magdeburg ging mit 12:16 verloren, und auch der Saisonabschluss in Erfurt verlief nicht nach Wunsch. Nach einer deutlichen 11:22-Niederlage blieb am Ende vor allem Ernüchterung zurück.

Trotz aller Rückschläge nimmt die Mannschaft wichtige Erkenntnisse aus dieser Spielzeit mit. Die knappen Niederlagen gegen direkte Konkurrenten, der Derbysieg gegen Magdeburg sowie die starken Pokalauftritte zeigen, dass die Leistungsfähigkeit grundsätzlich vorhanden ist. Gleichzeitig machte die Saison deutlich, dass Konstanz, defensive Stabilität und Konsequenz über die gesamte Spielzeit hinweg entscheidende Faktoren sind.

Für den SV Halle gilt es nun, die Saison aufzuarbeiten, die richtigen Schlüsse zu ziehen und den Blick nach vorn zu richten. Die Mannschaft wird die Sommerpause nutzen, um sich neu aufzustellen und die Grundlagen für eine erfolgreichere Spielzeit zu schaffen. Das Ziel ist klar: In der kommenden Saison soll das vorhandene Potenzial deutlich häufiger sichtbar werden als in den vergangenen Monaten.

Team SV Halle

Fritz Felker; Ole Schleußner; Otto Schneider; Marek Wünsch; Mohammad Lekto; Edwin Brode; Christian Beck; Willi Wolfer; Malte Fahrig; Till Ritzmann; Milan Fahrig; Hendrik Weber; Michael Beck; Paul Kehrer; Mika Tautz; Jonas Michelmann; Oskar Felker

  • Trainer: Niklas Ufer

Derbysieger: Halle schlägt Magdeburg mit 20:18

Derbysieger: Halle schlägt Magdeburg mit 20:18

07.03.2026

Halle vs. Magdeburg

20 : 18 

(3:5 | 6:3 | 7:7 | 4:3)

Derbysieger! 

Die Wasserballer des SV Halle haben ihr Heimspiel am vergangenen Samstag gegen die WU Magdeburg mit 20:18 gewonnen. Dieser Erfolg im Sachsen-Anhalt-Derby der Liga Ost ist ein besonderes Ereignis, da ein Sieg gegen den Rivalen aus der Landeshauptstadt bereits seit langer Zeit nicht mehr erzielt werden konnte. 

Die Mannschaft um Trainer Niklas Ufer startete von Beginn an hochkonzentriert in die Begegnung. Gegen die favorisierten Magdeburger zeigte sich Halle vor allem schwimmerisch deutlich verbessert und konnte so über die gesamte Spielzeit hinweg ein hohes Tempo gehen. Während die Gäste versuchten, über ihre körperliche Präsenz und einen harten Spielstil zum Erfolg zu kommen, fand Halle immer wieder die passenden spielerischen Lösungen im Aufbau und blieb im Abschluss konsequent. Im ersten Viertel zeigte sich jedoch die Robustheit der Magdeburger, welche ihre körperliche Überlegenheit nutzten und das Viertel mit 5:3 gewannen. 

Im zweiten Viertel stabilisierte sich Halles Defensive. Die Offensive fand immer wieder spielerische Lösungen, so dass Hendrik Weber Mitte des Viertels mit dem 7:6 die erste Führung für die Hallenser erzielen konnte. Halle blieb konsequent und bekam die Führung zeitweise sogar auf zwei Tore ausgebaut. Nach der Halbzeitpause hatte das Team In der Verteidigung zeitweise Probleme, die gegnerischen Top-Torschützen konsequent zu decken, was zu einem torreichen Spielverlauf führte. Dennoch gelang es den Hallensern durch eine geschlossene Leistung, den Anschluss in den kritischen Phasen nie zu verlieren und den Druck aufrechtzuerhalten. Mit einem 16:15 ging es in ein nervenaufreibendes letztes Viertel. In diesem blieb die Begegnung dauerhaft eng, erst in der dramatischen Schlussphase der Begegnung fiel die Entscheidung.

Beim Stand von 18:18  erzielte Michael Beck 52 Sekunden vor dem Abpfiff das wichtige Tor zum 19:18. Doch Halle geriet in den Schlusssekunden in Unterzahl. Ein unfassbar wichtiger Block von  Paul-Quentin Kehrer, der außerdem mit insgesamt fünf Treffern eine starke Leistung zeigte und am Ende zum Spieler des Tages gewählt wurde, ermöglichte einen finalen Konter. Diesem setzte schließlich Otto Schneider die Krone auf und besiegelte mit dem 20:18 den Derbysieg der Hallenser. 

Kapitän Fritz Felker zeigte sich nach der Partie erleichtert: „Dieser Sieg tut unglaublich gut. Das war eine sehr schwere Saison bis jetzt. Dieser Sieg gibt uns Kraft für die kommenden Aufgaben, so ein Erfolgserlebnis war unfassbar wichtig für die Mannschaft.“ Bereits am kommenden Sonntag bekommen die Hallenser die nächste Chance auf drei Punkte. Dann steht das nächste Auswärtsspiel auf dem Plan. Um 16:00 Uhr tritt der SV Halle beim SC Wedding in Berlin an, um dort an die gezeigte Leistung anzuknüpfen und weitere Punkte zu sammeln.

Herbstpokal: SV Halle verpasst Turniersieg in dramatischem Finale nur knapp – U16 sichert sich Platz 3

Knappe Niederlage gegen Neukölln II – Heimspiel gegen Erfurt folgt

24.01.2026

Halle vs. Erfurt

6. Spieltag; Saison 25/26

Knappe Niederlage gegen Neukölln II – Heimspiel gegen Erfurt folgt

Die Wasserballer des SV Halle haben ihr erstes Heimspiel am vergangenen Samstag gegen die SG Neukölln II knapp mit 15:19 verloren. Viel Zeit zum Nachdenken bleibt jedoch nicht, bereits am kommenden Samstag treffen die Hallenser im nächsten Heimspiel auf den Rivalen aus Erfurt. 

Zahlreiche Zuschauer sahen in der Schwimmhalle Neustadt am vergangenen Samstag eine stark kämpfende Heimmannschaft. Gegen die zweite Mannschaft der SG Neukölln Berlin sollten am Ende Kleinigkeiten den Unterschied machen. 

Während die Berliner zu Beginn des Spiels eine Pressverteidigung für nahezu das gesamte Feld bevorzugten, taten sich die Hallenser zunächst schwer. Dabei zeigte sich mehrfach die Qualität Gäste. Während Halle in der Offensive eine große Chance zum 2:2 ausließ, konterten die Berliner eiskalt zum 1:3. „Solche Szenen sind brutal. Statt des Ausgleichs bekommt man den nächsten Nackenschlag“, sagte Halles Torwart nach der Partie. Im weiteren Verlauf des Spiels fand Halle zu selten die Lücken in der Defensive der Berliner, stand defensiv jedoch dennoch weitgehend sicher. Vor dem letzten Viertel stand es 8:14 aus Hallescher Sicht und das Spiel schien bereits entschieden. Dann hatten die Hallenser einen wahren Lauf, warfen vier Tore hintereinander und verkürzten auf 12:14. Erneut zeigte sich die Qualität der Berliner, die ihrerseits mit einem kleinen Lauf die Partie beruhigten und entschieden. „Leider kam unsere gute Phase zu spät. Wir haben davor zu selten gute Lösungen gefunden“, analysiert Halles Kapitän nach dem Spiel. 

Die Energie des letzten Viertels möchten die Hallenser mit in das nächste Heimspiel nehmen. Am Samstag, den 24.01.2026, ist um 19 Uhr der langjährige Rivale aus Erfurt zu Gast in Halle. Die Erfurter sind ihrerseits nicht gut in die Saison gestartet und stehen mit null Punkten aus drei Spielen auf dem letzten Tabellenplatz. Trotzdem warnt Halles Torwart eindrücklich vor der Offensive der Gäste: „Wir wissen welche Schnelligkeit sie im Konterspiel besitzen. Wir dürfen uns kaum Fehler in der Offensive erlauben. Die Spiele in den vergangenen Jahren waren immer sehr umkämpft, das wird auch am Samstag so sein.“ Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaft zeigte deutliche wie nah beide Mannschaften beieinander liegen. Auswärts erkämpfte sich Halle am Ende der vergangenen Saison mit einer sensationellen Mannschaftsleistung das Entscheidungswerfen, in welchem Halles Torwart die Erfurter verzweifeln ließ und von sechs Strafwürfen ganze fünf parierte. 

Das Spiel in der Schwimmhalle Neustadt startet am 24.01.2026 um 19.00 Uhr. Der Einlass in die Schwimmhalle Neustadt startet um 18.15 Uhr. 

Wasserball-Liga Ost: Halle peilt Heimsieg gegen Neukölln an

Wasserball-Liga Ost: Halle peilt Heimsieg gegen Neukölln an

17. Januar 2026

Halle vs. Neukölln II

5. Spieltag

Die Wasserballer des SV Halle treffen am kommenden Samstag um 19 Uhr in der Schwimmhalle Neustadt in der Wasserball-Liga Ost auf die zweite Mannschaft der SG Neukölln. Nach einem durchwachsenem Saisonstart wollen die Hallenser mit einem Heimsieg erfolgreich in das neue Jahr starten. 

Das letzte Spiel des vergangenen Jahres konnte der SV Halle auswärts in Dresden gewinnen und somit den ersten Sieg der noch jungen Saison einfahren. „Das war ein absoluter Pflichtsieg und wir sind alle sehr froh, dass es geklappt hat“, sagte Kapitän Fritz Felker nach der Partie. Die Begegnung zeigte dabei eindrucksvoll die kämpferischen Qualitäten der Hallenser. Nach einem Rückstand bauten sie ihre Führung zwischenzeitlich auf vier Tore aus. . Ein kurzes Tief zu Beginn des vierten Viertels ermöglichte Dresden zwar noch den Ausgleich, doch die Gäste fanden erneut zurück ins Spiel und siegten am Ende verdient mit 15:12. Zuvor hatte Halle sowohl auswärts in Zwickau als auch im Heimspiel gegen Wedding Niederlagen hinnehmen müssen, insbesondere aufgrund von Problemen in der Offensive.

Diese Schwächen im Angriff wollen die Wasserballer des SV Halle bereits am Samstag dringend beheben und wieder konsequenter zu guten Wurfpositionen kommen.. In der vergangenen Saison gelang dies eindrucksvoll beim Auswärtsspiel gegen die SG Neukölln II, als Halle einen Zwei-Tore-Rückstand wenige Sekunden vor Schluss noch aufholte und das anschließende Entscheidungswerfen für sich entschied. „Es wäre natürlich schön, wenn wir es ohne Entscheidungswerfen zum Heimsieg schaffen. Im Notfall sind wir aber auch dafür aber auch gerüstet“, erklärt Halles Torwart. Die Gäste aus Neukölln sind mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet, stehen ebenfalls mit drei Punkten durch das bessere Torverhältnis einen Platz vor den Hallensern. 

Anwurf in der Schwimmhalle Neustadt ist am Samstag, den 17.01., um 19 Uhr. Der Einlass ist bereits ab 18.15 Uhr möglich. 

Halle jubelt nach Strafwurf-Thriller: Lekto trifft, Felker hält 

Halle jubelt nach Strafwurf-Thriller: Lekto trifft, Felker hält 

25. Mai 2025

Halle vs. Erfurt

12 : 11 n. EW. 

Die Wasserballer des SV Halle haben sich ihrem letzten Saisonspiel in der 2. Liga Ost mit einem Ausrufezeichen in die Sommerpause verabschiedet. Bei den favorisierten Erfurtern gewann die Mannschaft um Trainer Niklas Ufer nach Entscheidungswerfen mit 12:11. 

Nach der enttäuschenden Niederlage im letzten Heimspiel der Saison gegen Neukölln, hatten sich die Hallenser zum Abschluss der Saison nochmal einiges vorgenommen. Von Beginn an kam das Team gut in die Partie, der Routinier Christian Beck sorgte nach einem tollen Centeranspiel mit seinem Tor für den schnellen 1:1 Ausgleich in der Anfangsphase der Partie. Halles Defensive stand deutlich stabiler als in den vergangenen Spielen, viele Wurfversuche der Erfurter wurden erfolgreich abgeblockt. In der Offensive zeigten sich die Wasserballer des SV Halle sehr abgezockt. Mit Ende des ersten Viertels war es erneut Christian Beck, welcher für die erste 2-Tore-Führung sorgte. Vom schnellen Anschlusstreffer ließ sich die Mannschaft nicht aus der Ruhe bringen. Mohammad Lekto verwandelte anschließend einen Strafwurf zur 5:3 Führung nach dem ersten Viertel. 

Im zweiten Spielabschnitt zeichnete sich zunehmend ein umkämpftes Spiel ab. Halle kam in der Offensive nicht mehr in die guten Wurfpositionen des ersten Durchgangs, stand Defensiv jedoch hervorragend. Dadurch hatte es kaum einen Einfluss, dass die Hallenser in diesem Abschnitt ohne eigenes Tor blieben. Mit einem 5:5 unentschieden ging es in die Halbzeit. 

Auch im dritten Abschnitt fehlte beiden Mannschaften zunächst die Durchschlagskraft, wobei vor allem die gute Defensivarbeit zu erwähnen ist. Mitte des Durchgangs konnten sich die Hallenser dann durch die Tore von Mohammad Lekto und Otto Schneider mit 7:5 absetzen. Diese 2-Tore-Führung nahmen die Wasserballer des SV Halle mit in den vierten und letzten Abschnitt. 

In diesem fehlte zu Beginn die Konzentration, wodurch die Erfurter mit einem schnellen Doppelschlag zum 8:8 ausgleichen konnten. Erneut zeigte die junge Mannschaft große Moral und ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Edwin Brode und Christian Beck sorgten mit ihren Toren jeweils für eine Führung, wobei der Erfurter SSC immer ausgleichen konnte. In der letzten Minute konnte Torwart und Kapitän Fritz Felker durch eine gute Parade ein Last-Minute-Tor verhindern. Mit einem 10:10 Unentschieden ging es in dass Entscheidungswerfen. Es sollte historisches folgen. 

Halles Torwart war direkt gefordert und zur Stelle. Die ersten drei Strafwürfe parierte Fritz Felker allesamt. Jedoch trafen die Halleschen Schützen ebenfalls nur zwei Mal Aluminum und vergaben auch den dritten Strafwurf. Der vierte Strafwurf fand dann auf beiden Seiten den Weg ins Glück. Auch den zunächst entscheidenden fünften Strafwurf parierte Halles Torwart. Leider vergab auf der anderen Seite der Hallesche Schütze den ersten Matchball. Mit einem 1:1 ging es in die Verlängerung des Entscheidungswerfens. Doch Halles Tor schien vernagelt, denn auch der sechste Schütze fand keinen Weg vorbei an Halles Schlussmann. Mohammad Lekto nutze den zweiten Matchball und schoss Halle ins Glück. 

Damit beenden die Hallenser die 2. Liga Ost auf einem starken 7. Tabellenplatz bei 17 Punkten. Das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte. Halles Topscorer wird erneut Edwin Brode, welcher mit 29 Toren in nur 11 absolvierten Spielen glänzt. Ebenfalls bemerkenswert: Halles Torwart Fritz Felker hält von 25 Strafwürfen in der Saison 16, eine starke Quote. 

 

 

Meinungen zum Spiel

„Das war eine moralische Höchstleistung. Ich bin unfassbar stolz auf die Mannschaft. Heute hat man gesehen, welches Potenzial in uns steckt“

Niklas Ufer, Trainer

„Unsere Defensivarbeit war hervorragend. Es hat heute richtig Spaß gemacht! Jetzt haben wir uns die Sommerpause verdient und können hoffentlich in der kommenden Saison daran anknüpfen.“

Fritz Felker, Torwart und Kapitän