Internationaler Herbstpokal: SV Halle startet in die Saisonvorbereitung

Internationaler Herbstpokal: SV Halle startet in die Saisonvorbereitung

Saison 26/27

Internationaler Herbstpokal

10. OKTOBER – 11. OKTOBER

Am kommenden Wochenende steht die Schwimmhalle Neustadt ganz im Zeichen des Wasserballs. Am 10. und 11. Oktober richtet der SV Halle den Internationalen Herbstpokal aus, bei dem Mannschaften aus Deutschland und Tschechien sowohl im Herren- als auch im Jugendbereich aufeinandertreffen. Für die Herren des SV Halle ist das Heimturnier zugleich der erste sportliche Gradmesser der noch jungen Saison und damit eine gute Gelegenheit, die intensive Arbeit der vergangenen Wochen erstmals unter Wettkampfbedingungen zu erproben.

Mit Robert Brode ist zu Saisonbeginn ein erfahrener Trainer an den Beckenrand in Halle zurückgekehrt, der in den vergangenen Wochen viele neue Impulse gesetzt und intensiv mit der Mannschaft gearbeitet hat. Auch wenn beim Herbstpokal noch keine Ligapunkte vergeben werden, dürften die ersten Partien bereits einen Eindruck davon vermitteln, wo das Team zum jetzigen Zeitpunkt steht und woran bis zum Saisonstart noch gearbeitet werden muss. Schließlich bleibt bis zum Beginn der neuen Spielzeit in der Wasserballliga Ost im November nicht mehr allzu viel Zeit.

Verstärkung hat die Mannschaft zudem durch einen weiteren Rückkehrer bekommen: Mit Hermann Klöpper gehört wieder ein erfahrener Spieler zum Team, der bereits in der Vergangenheit eine wichtige Rolle beim SV Halle gespielt hat. Beim Herbstpokal wird er nun ebenso wie die gesamte Mannschaft erstmals in dieser Saison unter Wettkampfbedingungen gefordert sein.

Dabei wartet auf die Hallenser bereits in der Gruppenphase ein interessantes Teilnehmerfeld. In Gruppe A trifft der SV Halle auf den SC Chemnitz und Sparta Prag, während in Gruppe B der ASC Brandenburg, der SV Weiden und der SV Zwickau um den Einzug in die entscheidenden Spiele kämpfen. Für den Gastgeber beginnt das Turnier am Samstag um 11:30 Uhr gegen den SC Chemnitz, bevor um 15:30 Uhr gegen Sparta Prag bereits die zweite und letzte Partie der Gruppenphase ansteht.

Wie es für die Hallenser am Sonntag weitergeht, entscheidet sich anhand der Ergebnisse vom Samstag. Ab 10:30 Uhr stehen zunächst die Überkreuzspiele auf dem Programm, ehe am Nachmittag die Platzierungen ausgespielt werden. Der Sieger des Internationalen Herbstpokals wird schließlich im Finale um 15:00 Uhr ermittelt.

Neben den Herren ist auch der Nachwuchs des SV Halle am gesamten Wochenende im Einsatz. In einer Fünfergruppe treffen die jungen Hallenser auf den ASC Brandenburg, den SVV Plauen sowie Sparta Prag und Sparta Prag Women und bekommen damit reichlich Gelegenheit, sich mit unterschiedlichen Gegnern zu messen und Spielpraxis zu sammeln. Los geht es für den SV bereits am Samstag um 10:00 Uhr gegen Sparta Prag Women, bevor um 14:00 Uhr der ASC Brandenburg und um 17:00 Uhr Sparta Prag warten. Das letzte Gruppenspiel bestreitet Halle am Sonntag um 9:00 Uhr gegen den SVV Plauen.

Damit bietet der Herbstpokal zwei Tage lang reichlich Wasserball in der Schwimmhalle Neustadt und für die Teams des SV Halle gleichzeitig die Möglichkeit, sich vor heimischem Publikum zu präsentieren. Besonders für die Herren beginnt mit den ersten Spielen unter Robert Brode nun auch sportlich die heiße Phase der Vorbereitung auf die im November startende Ligasaison.

Der Eintritt ist an beiden Turniertagen frei. Der SV Halle freut sich auf zahlreiche Zuschauer und Unterstützung von den Rängen.

Nach Derby-Sieg: Halles Wasserballer verlieren in Berlin

Nach Derby-Sieg: Halles Wasserballer verlieren in Berlin

15. März 2026

Halle vs. Wedding 

13 : 19

(4:5 | 1:4 | 5:5 | 3:5)

Nach Derby-Sieg: Halles Wasserballer verlieren in Berlin 

Die Wasserballer des SV Halle haben ihr Auswärtsspiel am vergangenen Sonntag beim SC Wedding mit 13:19 verloren. In einer hart umkämpften Begegnung der Liga Ost gelang es den Hallensern nicht, an den Erfolg aus dem Sachsen-Anhalt-Derby der Vorwoche (20:18 gegen Magdeburg) anzuknüpfen.Die Mannschaft von Trainer Niklas Ufer startete konzentriert in die Partie, sah sich jedoch früh einem zunehmend hektischen Spielverlauf ausgesetzt. Zudem reiste Halle ersatzgeschwächt mit lediglich elf Spielern an, wodurch über die gesamte Spielzeit hinweg die nötigen Wechselmöglichkeiten fehlten, um dem intensiven Spielstil der Berliner dauerhaft standzuhalten.

Im ersten Viertel präsentierte sich die Begegnung noch ausgeglichen. Die hallesche Defensive agierte diszipliniert, während im Angriff die Chancen konsequent genutzt wurden. Dennoch gelang es den Gastgebern, ihre Spielfeldbreite effektiv auszuspielen und den ersten Abschnitt knapp mit 5:4 für sich zu entscheiden.

Im zweiten Viertel verlor das Spiel der Hallenser jedoch zunehmend an Struktur. Während die Defensive weiterhin stabil blieb, stockte das Offensivspiel deutlich. Zahlreiche Torchancen – darunter mehrere Überzahlsituationen sowie Strafwürfe – blieben ungenutzt. Lediglich ein Treffer gelang in diesem Abschnitt, sodass Halle bereits zur Halbzeit einem deutlichen Rückstand hinterherlief.

Diese Nachlässigkeiten nutzte der SC Wedding konsequent aus und kam insbesondere durch schnelle Konter immer wieder zu Torerfolgen. Dennoch bewies das Team im dritten Viertel Moral und gestaltete den Abschnitt mit 5:5 ausgeglichen. Vor allem erfahrene Spieler wie Hendrik Weber, der insgesamt sechs Treffer erzielte, übernahmen Verantwortung und sorgten immer wieder für Akzente im Angriff. Mit einem Zwischenstand von 10:14 ging es in das letzte Viertel.

Dort gelang es den Hallensern jedoch nicht mehr, die Partie entscheidend zu verkürzen. Eine Häufung individueller Fehler sowie nachlassende Kräfte verhinderten eine Aufholjagd. Zudem blieb Halle im Abschluss weiterhin inkonsequent, was die Berliner im direkten Gegenzug häufig mit weiteren Treffern bestraften. Den Schlusspunkt zum 13:19 setzten schließlich die Gastgeber.

Bereits am kommenden Samstag bietet sich für den SV Halle die nächste Gelegenheit, an die gezeigten Ansätze anzuknüpfen. Im Ostdeutschen Pokal steht das nächste Auswärtsspiel in Chemnitz auf dem Programm, bei dem die Hallenser den Einzug in die nächste Runde sichern wollen. 

Derbysieger: Halle schlägt Magdeburg mit 20:18

Derbysieger: Halle schlägt Magdeburg mit 20:18

07.03.2026

Halle vs. Magdeburg

20 : 18 

(3:5 | 6:3 | 7:7 | 4:3)

Derbysieger! 

Die Wasserballer des SV Halle haben ihr Heimspiel am vergangenen Samstag gegen die WU Magdeburg mit 20:18 gewonnen. Dieser Erfolg im Sachsen-Anhalt-Derby der Liga Ost ist ein besonderes Ereignis, da ein Sieg gegen den Rivalen aus der Landeshauptstadt bereits seit langer Zeit nicht mehr erzielt werden konnte. 

Die Mannschaft um Trainer Niklas Ufer startete von Beginn an hochkonzentriert in die Begegnung. Gegen die favorisierten Magdeburger zeigte sich Halle vor allem schwimmerisch deutlich verbessert und konnte so über die gesamte Spielzeit hinweg ein hohes Tempo gehen. Während die Gäste versuchten, über ihre körperliche Präsenz und einen harten Spielstil zum Erfolg zu kommen, fand Halle immer wieder die passenden spielerischen Lösungen im Aufbau und blieb im Abschluss konsequent. Im ersten Viertel zeigte sich jedoch die Robustheit der Magdeburger, welche ihre körperliche Überlegenheit nutzten und das Viertel mit 5:3 gewannen. 

Im zweiten Viertel stabilisierte sich Halles Defensive. Die Offensive fand immer wieder spielerische Lösungen, so dass Hendrik Weber Mitte des Viertels mit dem 7:6 die erste Führung für die Hallenser erzielen konnte. Halle blieb konsequent und bekam die Führung zeitweise sogar auf zwei Tore ausgebaut. Nach der Halbzeitpause hatte das Team In der Verteidigung zeitweise Probleme, die gegnerischen Top-Torschützen konsequent zu decken, was zu einem torreichen Spielverlauf führte. Dennoch gelang es den Hallensern durch eine geschlossene Leistung, den Anschluss in den kritischen Phasen nie zu verlieren und den Druck aufrechtzuerhalten. Mit einem 16:15 ging es in ein nervenaufreibendes letztes Viertel. In diesem blieb die Begegnung dauerhaft eng, erst in der dramatischen Schlussphase der Begegnung fiel die Entscheidung.

Beim Stand von 18:18  erzielte Michael Beck 52 Sekunden vor dem Abpfiff das wichtige Tor zum 19:18. Doch Halle geriet in den Schlusssekunden in Unterzahl. Ein unfassbar wichtiger Block von  Paul-Quentin Kehrer, der außerdem mit insgesamt fünf Treffern eine starke Leistung zeigte und am Ende zum Spieler des Tages gewählt wurde, ermöglichte einen finalen Konter. Diesem setzte schließlich Otto Schneider die Krone auf und besiegelte mit dem 20:18 den Derbysieg der Hallenser. 

Kapitän Fritz Felker zeigte sich nach der Partie erleichtert: „Dieser Sieg tut unglaublich gut. Das war eine sehr schwere Saison bis jetzt. Dieser Sieg gibt uns Kraft für die kommenden Aufgaben, so ein Erfolgserlebnis war unfassbar wichtig für die Mannschaft.“ Bereits am kommenden Sonntag bekommen die Hallenser die nächste Chance auf drei Punkte. Dann steht das nächste Auswärtsspiel auf dem Plan. Um 16:00 Uhr tritt der SV Halle beim SC Wedding in Berlin an, um dort an die gezeigte Leistung anzuknüpfen und weitere Punkte zu sammeln.

Wasserball-Liga Ost: Halle peilt Heimsieg gegen Neukölln an

Wasserball-Liga Ost: Halle peilt Heimsieg gegen Neukölln an

17. Januar 2026

Halle vs. Neukölln II

5. Spieltag

Die Wasserballer des SV Halle treffen am kommenden Samstag um 19 Uhr in der Schwimmhalle Neustadt in der Wasserball-Liga Ost auf die zweite Mannschaft der SG Neukölln. Nach einem durchwachsenem Saisonstart wollen die Hallenser mit einem Heimsieg erfolgreich in das neue Jahr starten. 

Das letzte Spiel des vergangenen Jahres konnte der SV Halle auswärts in Dresden gewinnen und somit den ersten Sieg der noch jungen Saison einfahren. „Das war ein absoluter Pflichtsieg und wir sind alle sehr froh, dass es geklappt hat“, sagte Kapitän Fritz Felker nach der Partie. Die Begegnung zeigte dabei eindrucksvoll die kämpferischen Qualitäten der Hallenser. Nach einem Rückstand bauten sie ihre Führung zwischenzeitlich auf vier Tore aus. . Ein kurzes Tief zu Beginn des vierten Viertels ermöglichte Dresden zwar noch den Ausgleich, doch die Gäste fanden erneut zurück ins Spiel und siegten am Ende verdient mit 15:12. Zuvor hatte Halle sowohl auswärts in Zwickau als auch im Heimspiel gegen Wedding Niederlagen hinnehmen müssen, insbesondere aufgrund von Problemen in der Offensive.

Diese Schwächen im Angriff wollen die Wasserballer des SV Halle bereits am Samstag dringend beheben und wieder konsequenter zu guten Wurfpositionen kommen.. In der vergangenen Saison gelang dies eindrucksvoll beim Auswärtsspiel gegen die SG Neukölln II, als Halle einen Zwei-Tore-Rückstand wenige Sekunden vor Schluss noch aufholte und das anschließende Entscheidungswerfen für sich entschied. „Es wäre natürlich schön, wenn wir es ohne Entscheidungswerfen zum Heimsieg schaffen. Im Notfall sind wir aber auch dafür aber auch gerüstet“, erklärt Halles Torwart. Die Gäste aus Neukölln sind mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet, stehen ebenfalls mit drei Punkten durch das bessere Torverhältnis einen Platz vor den Hallensern. 

Anwurf in der Schwimmhalle Neustadt ist am Samstag, den 17.01., um 19 Uhr. Der Einlass ist bereits ab 18.15 Uhr möglich. 

Achter Platz und starke Rückrunde: Halle mit guter Saison

Achter Platz und starke Rückrunde: Halle mit guter Saison

Saison 2024/2025

Saisonabschluss­bericht

Achter Platz und starke Rückrunde: Halle mit guter Saison

Die Wasserballer des SV Halle haben in der Saison 2024/2025 in der 2. Liga Ost den 8. Tabellenplatz erreicht. Mit 17 Punkten und einem großen Abstand zum neuntplatzierten aus Chemnitz ist das ein gutes Ergebnis.

Die Saison begann holprig. Trainer Niklas Ufer musste in den ersten Spielen auf den Topscorer Edwin Brode und Stammtorwart Fritz Felker verzichten. Zudem plagten immer wieder kleinere Verletzungen Teile der Mannschaft. Die ersten beiden Spiele der Saison gegen Brandenburg (5:20) und Potsdam II (6:24) gingen hoch verloren und machten deutlich, dass der Kader größere Ausfälle nur schwer kompensieren konnte. 

Das erste Ausrufezeichen setzten die Wasserballer des SV Halle im dritten Saisonspiel. Gegen den Konkurrenten aus Dresden trat eine zusammengewürfelte Mannschaft an, die sich kämpferisch zeigte und den ersten Sieg der Saison einfahren konnte (10:7). Besonders Torwart Johannes Finger und Routinier Peter Gaudig zeigten eine hervorragende Leistung. Diesen Schwung wollten die Hallenser mit in den Dezember nehmen, in welchem zwei Heimspiele anstanden. Doch vor allem in der Defensive zeigten sich die Wasserballer aus Halle viel zu anfällig und in der Offensive zu ideenlos, sodass zuerst das Spiel gegen Zwickau mit 7:19 verloren ging und auch gegen den SC Wedding nach 0:9 Halbzeitrückstand keine Punkte gewonnen werden konnten (8:16). 

Das neue Jahr begann, wie das alte aufgehört hatte. Immer noch von vielen Verletzungen geplagt, gingen die Partien gegen Erfurt (9:11), Magdeburg (8:14) und Potsdam II (7:20) allesamt verloren. Doch die Wasserballer des SV Halle zeigten in der Folge große Moral und holten nach der deutlichen Hinspielniederlage ein Unentschieden und damit einen Punkt gegen die favorisierten Brandenburger vor heimischem Publikum. Lediglich im Entscheidungswerfen hatten die Hallenser das Nachsehen (14:16 n. Ew.). Dieses Spiel markierte den Auftakt in eine fulminante Saisonphase, in der die Mannschaft eine große Entwicklung nahm. 

Nach einem harten Kampf verlor man zunächst knapp gegen den Rivalen aus Magdeburg (12:16), ehe am darauffolgenden Tag mit einem 13:11 gegen Dresden der erste Heimsieg der Saison bejubelt werden konnte. Weitere drei Punkte kamen auch im nächsten Heimspiel gegen Chemnitz hinzu. Vor allem die Defensive der Hallenser wurde zunehmend stabiler. So konnte direkt der nächste Sieg gefeiert werden: Auswärts gewann die Mannschaft mit 12:10 n. Ew. erneut gegen Chemnitz. Das Entscheidungswerfen wurde immer mehr zur Spezialität des SV Halle – vor allem Halles Torwart Fritz Felker war dies zu verdanken. Bereits gegen Chemnitz hielt er sechs von acht Strafwürfen. 

Einen herben Dämpfer musste man dann gegen den SV Zwickau hinnehmen, nach gutem Start verloren die Hallenser deutlich mit 4:19. Auch gegen den SC Wedding (12:18) war in dieser Saison leider nichts zu holen. Gegen die zweite Mannschaft der SG Neukölln zeigten sich die Hallenser wieder kämpferisch und holten kurz vor Schluss einen Zwei-Tore-Rückstand auf. Im Strafwurfwerfen gegen Neukölln zeigten sich die Spieler des SV Halle treffsicher, abgezockt und konnten sich erneut auf ihren Torwart verlassen, der drei Strafwürfe des Gegners parieren konnte. 

In der Offensive brillierten immer mehr Hendrik Weber, Mohammad Lekto und Edwin Brode, in der Defensive waren es vor allem Otto Schneider und Ole Schleußner, die sich als Centerverteidiger stark weiterentwickelten. 

Für die letzten beiden Saisonspiele gegen Neukölln II und Erfurt war die Marschroute klar: zwei Siege – Platz 7 absichern. 

Im letzten Heimspiel der Saison kam es dann zu einem herben Rückschlag. Gegen die SG Neukölln II fanden die Hallenser zu keinem Zeitpunkt in die Partie und verloren am Ende mit 11:13 nicht nur das letzte Heimspiel, sondern auch Platz 7. Dass die Mannschaft mittlerweile große Moral hat und mit solchen Rückschlägen umgehen kann, zeigte sich im letzten Saisonspiel bei den favorisierten Erfurtern. Die Hallenser zeigten eine unfassbar disziplinierte Abwehrarbeit und brachten in der Offensive, angetrieben von Routinier Christian Beck, die Erfurter Hintermannschaft zur Verzweiflung. Das ausgeglichene Spiel ging in das Entscheidungswerfen, der krönende Abschluss einer starken Rückrunde. Während die Schützen der Hallenser dieses Mal Nerven zeigten und zunächst nur Marek Wünsch seinen Strafwurf verwandeln konnte, brachte Torwart und Kapitän Fritz Felker die Erfurter zur Verzweiflung. Mit seinem fünften gehaltenen Strafwurf bei sechs Erfurter Versuchen ebnete er den Weg für Mohammad Lekto, der mit seinem Tor die Hallenser zum Auswärtssieg warf (12:11 n. EW.). 

Am Ende einer durchaus positiven Saison stehen sechs Siege zu Buche. Das ausgegebene Ziel, der Klassenerhalt, wurde somit erreicht. Trotz vieler Rückschläge und Verletzungen stellt der 8. Tabellenplatz nicht nur ein gutes Ergebnis für den Verein dar, es zeigt auch, dass sich die Mannschaft im Laufe der Saison immer weiterentwickelt hat. Edwin Brode wurde dabei erneut Topscorer der Hallenser mit 29 Toren. Dahinter folgen ihm Mohammad Lekto, Otto Schneider und Hendrik Weber mit jeweils 20 Treffern. Torwart Fritz Felker hält in der Saison bemerkenswerte 16 von 25 Strafwürfen. 

Für die Hallenser steht nun die Sommerpause an, bevor es im August in die Saisonvorbereitung geht. 

Team SV Halle

Fritz Felker (TW), Thomas Lorenz (TW), Johannes Finger (TW), Ole Schleußner (4), Otto Schneider (20), Marek Wünsch (12), Mohammad Lekto (20), Edwin Brode (29), Christian Beck (11), Willi Wolfer (6), Malte Fahrig (12), Till Ritzmann (3), Milan Fahrig (12), Hendirk Weber (20), Michael Beck (6), Jonas Michelmann, Jörg Kahn (2), Peter Gaudig (1), Heiko Wünsch, Jannis Ufer, Mika Tautz, Torsten Weniger, Paul Spiegler, Lennart Staudte 

  • Trainer: Niklas Ufer

Meinungen zum Spiel

„Unsere Saison verlief insgesamt sehr positiv, auch wenn wir viele Ausfälle verkraften mussten. Der Nachwuchs hat sich stark präsentiert und wichtige Impulse gesetzt. Einige Spiele liefen leider nicht wie erhofft, was uns aber wichtige Erfahrungen gebracht hat. Besonders das letzte Spiel war ein echtes Highlight und hat gezeigt, was in uns steckt. Mit viel Motivation und Vorfreude blicken wir nun auf die nächste Saison!“

Milan Fahirg, Außenspieler 

„Nichts zu verlieren“ – emotionales Saisonfinale am Samstag

„Nichts zu verlieren“ – emotionales Saisonfinale am Samstag

10. Mai 2025

Halle vs. Neukölln II

Am kommenden Samstag empfangen die Wasserballer des SV Halle die zweite Mannschaft der SG Neukölln zum letzten Heimspiel der Saison in der Schwimmhalle Neustadt. 

„Uns steht ein schweres, kämpferisches Spiel bevor, das wir erneut erfolgreich gestalten wollen“, sagt Torwart und Kapitän Fritz Felker mit Blick auf die Partie am Wochenende. Bereits in der vergangenen Woche trafen die Hallenser auf die Berliner, allerdings auswärts. Dieses Spiel konnte die junge Mannschaft im Entscheidungswerfen für sich entscheiden. „Soweit wollen wir es natürlich nicht kommen lassen. Trotzdem sind wir auch für diesen Fall vorbereitet und wissen, dass das Entscheidungswerfen eine stärke von uns ist“, so Fritz Felker. Das ausgeglichene Spiel in Berlin zeigte einmal mehr die Moral der sehr jungen Mannschaft. Trotz mehrerer Rückschläge holten die Hallenser einen 2-Tore-Rückstand in den letzten Minuten auf. 

Des Weiteren geht es für die Hallenser im letzten Heimspiel nicht nur um einen ordentlichen Saisonabschluss vor den heimischen Fans, sondern auch darum, die Berliner in der Tabelle endgültig zu distanzieren. Mit einem Sieg würde man den siebten Tabellenplatz in der 2. Liga Ost festigen und gleichzeitig Druck auf die auf Platz sechs stehenden Weddinger ausüben. Der siebte Tabellenplatz wäre das beste Ergebnis des SV Halle, welches in der jüngeren Vereinsgeschichte erreicht wurde. „Ich glaube nicht, dass wir großen Druck empfinden. Vielmehr ist es Vorfreude auf unser letztes Heimspiel. Wir haben nichts zu verlieren“, so Halles Torwart. 

Anwurf in der Schwimmhalle Neustadt ist um 19 Uhr, der Einlass erfolgt auf Spendenbasis und ist ab 18.15 Uhr möglich.