Nach Derby-Sieg: Halles Wasserballer verlieren in Berlin

Nach Derby-Sieg: Halles Wasserballer verlieren in Berlin

15. März 2026

Halle vs. Wedding 

13 : 19

(4:5 | 1:4 | 5:5 | 3:5)

Nach Derby-Sieg: Halles Wasserballer verlieren in Berlin 

Die Wasserballer des SV Halle haben ihr Auswärtsspiel am vergangenen Sonntag beim SC Wedding mit 13:19 verloren. In einer hart umkämpften Begegnung der Liga Ost gelang es den Hallensern nicht, an den Erfolg aus dem Sachsen-Anhalt-Derby der Vorwoche (20:18 gegen Magdeburg) anzuknüpfen.Die Mannschaft von Trainer Niklas Ufer startete konzentriert in die Partie, sah sich jedoch früh einem zunehmend hektischen Spielverlauf ausgesetzt. Zudem reiste Halle ersatzgeschwächt mit lediglich elf Spielern an, wodurch über die gesamte Spielzeit hinweg die nötigen Wechselmöglichkeiten fehlten, um dem intensiven Spielstil der Berliner dauerhaft standzuhalten.

Im ersten Viertel präsentierte sich die Begegnung noch ausgeglichen. Die hallesche Defensive agierte diszipliniert, während im Angriff die Chancen konsequent genutzt wurden. Dennoch gelang es den Gastgebern, ihre Spielfeldbreite effektiv auszuspielen und den ersten Abschnitt knapp mit 5:4 für sich zu entscheiden.

Im zweiten Viertel verlor das Spiel der Hallenser jedoch zunehmend an Struktur. Während die Defensive weiterhin stabil blieb, stockte das Offensivspiel deutlich. Zahlreiche Torchancen – darunter mehrere Überzahlsituationen sowie Strafwürfe – blieben ungenutzt. Lediglich ein Treffer gelang in diesem Abschnitt, sodass Halle bereits zur Halbzeit einem deutlichen Rückstand hinterherlief.

Diese Nachlässigkeiten nutzte der SC Wedding konsequent aus und kam insbesondere durch schnelle Konter immer wieder zu Torerfolgen. Dennoch bewies das Team im dritten Viertel Moral und gestaltete den Abschnitt mit 5:5 ausgeglichen. Vor allem erfahrene Spieler wie Hendrik Weber, der insgesamt sechs Treffer erzielte, übernahmen Verantwortung und sorgten immer wieder für Akzente im Angriff. Mit einem Zwischenstand von 10:14 ging es in das letzte Viertel.

Dort gelang es den Hallensern jedoch nicht mehr, die Partie entscheidend zu verkürzen. Eine Häufung individueller Fehler sowie nachlassende Kräfte verhinderten eine Aufholjagd. Zudem blieb Halle im Abschluss weiterhin inkonsequent, was die Berliner im direkten Gegenzug häufig mit weiteren Treffern bestraften. Den Schlusspunkt zum 13:19 setzten schließlich die Gastgeber.

Bereits am kommenden Samstag bietet sich für den SV Halle die nächste Gelegenheit, an die gezeigten Ansätze anzuknüpfen. Im Ostdeutschen Pokal steht das nächste Auswärtsspiel in Chemnitz auf dem Programm, bei dem die Hallenser den Einzug in die nächste Runde sichern wollen. 

Derbysieger: Halle schlägt Magdeburg mit 20:18

Derbysieger: Halle schlägt Magdeburg mit 20:18

07.03.2026

Halle vs. Magdeburg

20 : 18 

(3:5 | 6:3 | 7:7 | 4:3)

Derbysieger! 

Die Wasserballer des SV Halle haben ihr Heimspiel am vergangenen Samstag gegen die WU Magdeburg mit 20:18 gewonnen. Dieser Erfolg im Sachsen-Anhalt-Derby der Liga Ost ist ein besonderes Ereignis, da ein Sieg gegen den Rivalen aus der Landeshauptstadt bereits seit langer Zeit nicht mehr erzielt werden konnte. 

Die Mannschaft um Trainer Niklas Ufer startete von Beginn an hochkonzentriert in die Begegnung. Gegen die favorisierten Magdeburger zeigte sich Halle vor allem schwimmerisch deutlich verbessert und konnte so über die gesamte Spielzeit hinweg ein hohes Tempo gehen. Während die Gäste versuchten, über ihre körperliche Präsenz und einen harten Spielstil zum Erfolg zu kommen, fand Halle immer wieder die passenden spielerischen Lösungen im Aufbau und blieb im Abschluss konsequent. Im ersten Viertel zeigte sich jedoch die Robustheit der Magdeburger, welche ihre körperliche Überlegenheit nutzten und das Viertel mit 5:3 gewannen. 

Im zweiten Viertel stabilisierte sich Halles Defensive. Die Offensive fand immer wieder spielerische Lösungen, so dass Hendrik Weber Mitte des Viertels mit dem 7:6 die erste Führung für die Hallenser erzielen konnte. Halle blieb konsequent und bekam die Führung zeitweise sogar auf zwei Tore ausgebaut. Nach der Halbzeitpause hatte das Team In der Verteidigung zeitweise Probleme, die gegnerischen Top-Torschützen konsequent zu decken, was zu einem torreichen Spielverlauf führte. Dennoch gelang es den Hallensern durch eine geschlossene Leistung, den Anschluss in den kritischen Phasen nie zu verlieren und den Druck aufrechtzuerhalten. Mit einem 16:15 ging es in ein nervenaufreibendes letztes Viertel. In diesem blieb die Begegnung dauerhaft eng, erst in der dramatischen Schlussphase der Begegnung fiel die Entscheidung.

Beim Stand von 18:18  erzielte Michael Beck 52 Sekunden vor dem Abpfiff das wichtige Tor zum 19:18. Doch Halle geriet in den Schlusssekunden in Unterzahl. Ein unfassbar wichtiger Block von  Paul-Quentin Kehrer, der außerdem mit insgesamt fünf Treffern eine starke Leistung zeigte und am Ende zum Spieler des Tages gewählt wurde, ermöglichte einen finalen Konter. Diesem setzte schließlich Otto Schneider die Krone auf und besiegelte mit dem 20:18 den Derbysieg der Hallenser. 

Kapitän Fritz Felker zeigte sich nach der Partie erleichtert: „Dieser Sieg tut unglaublich gut. Das war eine sehr schwere Saison bis jetzt. Dieser Sieg gibt uns Kraft für die kommenden Aufgaben, so ein Erfolgserlebnis war unfassbar wichtig für die Mannschaft.“ Bereits am kommenden Sonntag bekommen die Hallenser die nächste Chance auf drei Punkte. Dann steht das nächste Auswärtsspiel auf dem Plan. Um 16:00 Uhr tritt der SV Halle beim SC Wedding in Berlin an, um dort an die gezeigte Leistung anzuknüpfen und weitere Punkte zu sammeln.

Nach Derby-Sieg: Halles Wasserballer verlieren in Berlin

Knappe Niederlage gegen Neukölln II – Heimspiel gegen Erfurt folgt

24.01.2026

Halle vs. Erfurt

6. Spieltag; Saison 25/26

Knappe Niederlage gegen Neukölln II – Heimspiel gegen Erfurt folgt

Die Wasserballer des SV Halle haben ihr erstes Heimspiel am vergangenen Samstag gegen die SG Neukölln II knapp mit 15:19 verloren. Viel Zeit zum Nachdenken bleibt jedoch nicht, bereits am kommenden Samstag treffen die Hallenser im nächsten Heimspiel auf den Rivalen aus Erfurt. 

Zahlreiche Zuschauer sahen in der Schwimmhalle Neustadt am vergangenen Samstag eine stark kämpfende Heimmannschaft. Gegen die zweite Mannschaft der SG Neukölln Berlin sollten am Ende Kleinigkeiten den Unterschied machen. 

Während die Berliner zu Beginn des Spiels eine Pressverteidigung für nahezu das gesamte Feld bevorzugten, taten sich die Hallenser zunächst schwer. Dabei zeigte sich mehrfach die Qualität Gäste. Während Halle in der Offensive eine große Chance zum 2:2 ausließ, konterten die Berliner eiskalt zum 1:3. „Solche Szenen sind brutal. Statt des Ausgleichs bekommt man den nächsten Nackenschlag“, sagte Halles Torwart nach der Partie. Im weiteren Verlauf des Spiels fand Halle zu selten die Lücken in der Defensive der Berliner, stand defensiv jedoch dennoch weitgehend sicher. Vor dem letzten Viertel stand es 8:14 aus Hallescher Sicht und das Spiel schien bereits entschieden. Dann hatten die Hallenser einen wahren Lauf, warfen vier Tore hintereinander und verkürzten auf 12:14. Erneut zeigte sich die Qualität der Berliner, die ihrerseits mit einem kleinen Lauf die Partie beruhigten und entschieden. „Leider kam unsere gute Phase zu spät. Wir haben davor zu selten gute Lösungen gefunden“, analysiert Halles Kapitän nach dem Spiel. 

Die Energie des letzten Viertels möchten die Hallenser mit in das nächste Heimspiel nehmen. Am Samstag, den 24.01.2026, ist um 19 Uhr der langjährige Rivale aus Erfurt zu Gast in Halle. Die Erfurter sind ihrerseits nicht gut in die Saison gestartet und stehen mit null Punkten aus drei Spielen auf dem letzten Tabellenplatz. Trotzdem warnt Halles Torwart eindrücklich vor der Offensive der Gäste: „Wir wissen welche Schnelligkeit sie im Konterspiel besitzen. Wir dürfen uns kaum Fehler in der Offensive erlauben. Die Spiele in den vergangenen Jahren waren immer sehr umkämpft, das wird auch am Samstag so sein.“ Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaft zeigte deutliche wie nah beide Mannschaften beieinander liegen. Auswärts erkämpfte sich Halle am Ende der vergangenen Saison mit einer sensationellen Mannschaftsleistung das Entscheidungswerfen, in welchem Halles Torwart die Erfurter verzweifeln ließ und von sechs Strafwürfen ganze fünf parierte. 

Das Spiel in der Schwimmhalle Neustadt startet am 24.01.2026 um 19.00 Uhr. Der Einlass in die Schwimmhalle Neustadt startet um 18.15 Uhr. 

Wasserball-Liga Ost: Halle peilt Heimsieg gegen Neukölln an

Wasserball-Liga Ost: Halle peilt Heimsieg gegen Neukölln an

17. Januar 2026

Halle vs. Neukölln II

5. Spieltag

Die Wasserballer des SV Halle treffen am kommenden Samstag um 19 Uhr in der Schwimmhalle Neustadt in der Wasserball-Liga Ost auf die zweite Mannschaft der SG Neukölln. Nach einem durchwachsenem Saisonstart wollen die Hallenser mit einem Heimsieg erfolgreich in das neue Jahr starten. 

Das letzte Spiel des vergangenen Jahres konnte der SV Halle auswärts in Dresden gewinnen und somit den ersten Sieg der noch jungen Saison einfahren. „Das war ein absoluter Pflichtsieg und wir sind alle sehr froh, dass es geklappt hat“, sagte Kapitän Fritz Felker nach der Partie. Die Begegnung zeigte dabei eindrucksvoll die kämpferischen Qualitäten der Hallenser. Nach einem Rückstand bauten sie ihre Führung zwischenzeitlich auf vier Tore aus. . Ein kurzes Tief zu Beginn des vierten Viertels ermöglichte Dresden zwar noch den Ausgleich, doch die Gäste fanden erneut zurück ins Spiel und siegten am Ende verdient mit 15:12. Zuvor hatte Halle sowohl auswärts in Zwickau als auch im Heimspiel gegen Wedding Niederlagen hinnehmen müssen, insbesondere aufgrund von Problemen in der Offensive.

Diese Schwächen im Angriff wollen die Wasserballer des SV Halle bereits am Samstag dringend beheben und wieder konsequenter zu guten Wurfpositionen kommen.. In der vergangenen Saison gelang dies eindrucksvoll beim Auswärtsspiel gegen die SG Neukölln II, als Halle einen Zwei-Tore-Rückstand wenige Sekunden vor Schluss noch aufholte und das anschließende Entscheidungswerfen für sich entschied. „Es wäre natürlich schön, wenn wir es ohne Entscheidungswerfen zum Heimsieg schaffen. Im Notfall sind wir aber auch dafür aber auch gerüstet“, erklärt Halles Torwart. Die Gäste aus Neukölln sind mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet, stehen ebenfalls mit drei Punkten durch das bessere Torverhältnis einen Platz vor den Hallensern. 

Anwurf in der Schwimmhalle Neustadt ist am Samstag, den 17.01., um 19 Uhr. Der Einlass ist bereits ab 18.15 Uhr möglich. 

Achter Platz und starke Rückrunde: Halle mit guter Saison

Achter Platz und starke Rückrunde: Halle mit guter Saison

Saison 2024/2025

Saisonabschluss­bericht

Achter Platz und starke Rückrunde: Halle mit guter Saison

Die Wasserballer des SV Halle haben in der Saison 2024/2025 in der 2. Liga Ost den 8. Tabellenplatz erreicht. Mit 17 Punkten und einem großen Abstand zum neuntplatzierten aus Chemnitz ist das ein gutes Ergebnis.

Die Saison begann holprig. Trainer Niklas Ufer musste in den ersten Spielen auf den Topscorer Edwin Brode und Stammtorwart Fritz Felker verzichten. Zudem plagten immer wieder kleinere Verletzungen Teile der Mannschaft. Die ersten beiden Spiele der Saison gegen Brandenburg (5:20) und Potsdam II (6:24) gingen hoch verloren und machten deutlich, dass der Kader größere Ausfälle nur schwer kompensieren konnte. 

Das erste Ausrufezeichen setzten die Wasserballer des SV Halle im dritten Saisonspiel. Gegen den Konkurrenten aus Dresden trat eine zusammengewürfelte Mannschaft an, die sich kämpferisch zeigte und den ersten Sieg der Saison einfahren konnte (10:7). Besonders Torwart Johannes Finger und Routinier Peter Gaudig zeigten eine hervorragende Leistung. Diesen Schwung wollten die Hallenser mit in den Dezember nehmen, in welchem zwei Heimspiele anstanden. Doch vor allem in der Defensive zeigten sich die Wasserballer aus Halle viel zu anfällig und in der Offensive zu ideenlos, sodass zuerst das Spiel gegen Zwickau mit 7:19 verloren ging und auch gegen den SC Wedding nach 0:9 Halbzeitrückstand keine Punkte gewonnen werden konnten (8:16). 

Das neue Jahr begann, wie das alte aufgehört hatte. Immer noch von vielen Verletzungen geplagt, gingen die Partien gegen Erfurt (9:11), Magdeburg (8:14) und Potsdam II (7:20) allesamt verloren. Doch die Wasserballer des SV Halle zeigten in der Folge große Moral und holten nach der deutlichen Hinspielniederlage ein Unentschieden und damit einen Punkt gegen die favorisierten Brandenburger vor heimischem Publikum. Lediglich im Entscheidungswerfen hatten die Hallenser das Nachsehen (14:16 n. Ew.). Dieses Spiel markierte den Auftakt in eine fulminante Saisonphase, in der die Mannschaft eine große Entwicklung nahm. 

Nach einem harten Kampf verlor man zunächst knapp gegen den Rivalen aus Magdeburg (12:16), ehe am darauffolgenden Tag mit einem 13:11 gegen Dresden der erste Heimsieg der Saison bejubelt werden konnte. Weitere drei Punkte kamen auch im nächsten Heimspiel gegen Chemnitz hinzu. Vor allem die Defensive der Hallenser wurde zunehmend stabiler. So konnte direkt der nächste Sieg gefeiert werden: Auswärts gewann die Mannschaft mit 12:10 n. Ew. erneut gegen Chemnitz. Das Entscheidungswerfen wurde immer mehr zur Spezialität des SV Halle – vor allem Halles Torwart Fritz Felker war dies zu verdanken. Bereits gegen Chemnitz hielt er sechs von acht Strafwürfen. 

Einen herben Dämpfer musste man dann gegen den SV Zwickau hinnehmen, nach gutem Start verloren die Hallenser deutlich mit 4:19. Auch gegen den SC Wedding (12:18) war in dieser Saison leider nichts zu holen. Gegen die zweite Mannschaft der SG Neukölln zeigten sich die Hallenser wieder kämpferisch und holten kurz vor Schluss einen Zwei-Tore-Rückstand auf. Im Strafwurfwerfen gegen Neukölln zeigten sich die Spieler des SV Halle treffsicher, abgezockt und konnten sich erneut auf ihren Torwart verlassen, der drei Strafwürfe des Gegners parieren konnte. 

In der Offensive brillierten immer mehr Hendrik Weber, Mohammad Lekto und Edwin Brode, in der Defensive waren es vor allem Otto Schneider und Ole Schleußner, die sich als Centerverteidiger stark weiterentwickelten. 

Für die letzten beiden Saisonspiele gegen Neukölln II und Erfurt war die Marschroute klar: zwei Siege – Platz 7 absichern. 

Im letzten Heimspiel der Saison kam es dann zu einem herben Rückschlag. Gegen die SG Neukölln II fanden die Hallenser zu keinem Zeitpunkt in die Partie und verloren am Ende mit 11:13 nicht nur das letzte Heimspiel, sondern auch Platz 7. Dass die Mannschaft mittlerweile große Moral hat und mit solchen Rückschlägen umgehen kann, zeigte sich im letzten Saisonspiel bei den favorisierten Erfurtern. Die Hallenser zeigten eine unfassbar disziplinierte Abwehrarbeit und brachten in der Offensive, angetrieben von Routinier Christian Beck, die Erfurter Hintermannschaft zur Verzweiflung. Das ausgeglichene Spiel ging in das Entscheidungswerfen, der krönende Abschluss einer starken Rückrunde. Während die Schützen der Hallenser dieses Mal Nerven zeigten und zunächst nur Marek Wünsch seinen Strafwurf verwandeln konnte, brachte Torwart und Kapitän Fritz Felker die Erfurter zur Verzweiflung. Mit seinem fünften gehaltenen Strafwurf bei sechs Erfurter Versuchen ebnete er den Weg für Mohammad Lekto, der mit seinem Tor die Hallenser zum Auswärtssieg warf (12:11 n. EW.). 

Am Ende einer durchaus positiven Saison stehen sechs Siege zu Buche. Das ausgegebene Ziel, der Klassenerhalt, wurde somit erreicht. Trotz vieler Rückschläge und Verletzungen stellt der 8. Tabellenplatz nicht nur ein gutes Ergebnis für den Verein dar, es zeigt auch, dass sich die Mannschaft im Laufe der Saison immer weiterentwickelt hat. Edwin Brode wurde dabei erneut Topscorer der Hallenser mit 29 Toren. Dahinter folgen ihm Mohammad Lekto, Otto Schneider und Hendrik Weber mit jeweils 20 Treffern. Torwart Fritz Felker hält in der Saison bemerkenswerte 16 von 25 Strafwürfen. 

Für die Hallenser steht nun die Sommerpause an, bevor es im August in die Saisonvorbereitung geht. 

Team SV Halle

Fritz Felker (TW), Thomas Lorenz (TW), Johannes Finger (TW), Ole Schleußner (4), Otto Schneider (20), Marek Wünsch (12), Mohammad Lekto (20), Edwin Brode (29), Christian Beck (11), Willi Wolfer (6), Malte Fahrig (12), Till Ritzmann (3), Milan Fahrig (12), Hendirk Weber (20), Michael Beck (6), Jonas Michelmann, Jörg Kahn (2), Peter Gaudig (1), Heiko Wünsch, Jannis Ufer, Mika Tautz, Torsten Weniger, Paul Spiegler, Lennart Staudte 

  • Trainer: Niklas Ufer

Meinungen zum Spiel

„Unsere Saison verlief insgesamt sehr positiv, auch wenn wir viele Ausfälle verkraften mussten. Der Nachwuchs hat sich stark präsentiert und wichtige Impulse gesetzt. Einige Spiele liefen leider nicht wie erhofft, was uns aber wichtige Erfahrungen gebracht hat. Besonders das letzte Spiel war ein echtes Highlight und hat gezeigt, was in uns steckt. Mit viel Motivation und Vorfreude blicken wir nun auf die nächste Saison!“

Milan Fahirg, Außenspieler 

Halle jubelt nach Strafwurf-Thriller: Lekto trifft, Felker hält 

Halle jubelt nach Strafwurf-Thriller: Lekto trifft, Felker hält 

25. Mai 2025

Halle vs. Erfurt

12 : 11 n. EW. 

Die Wasserballer des SV Halle haben sich ihrem letzten Saisonspiel in der 2. Liga Ost mit einem Ausrufezeichen in die Sommerpause verabschiedet. Bei den favorisierten Erfurtern gewann die Mannschaft um Trainer Niklas Ufer nach Entscheidungswerfen mit 12:11. 

Nach der enttäuschenden Niederlage im letzten Heimspiel der Saison gegen Neukölln, hatten sich die Hallenser zum Abschluss der Saison nochmal einiges vorgenommen. Von Beginn an kam das Team gut in die Partie, der Routinier Christian Beck sorgte nach einem tollen Centeranspiel mit seinem Tor für den schnellen 1:1 Ausgleich in der Anfangsphase der Partie. Halles Defensive stand deutlich stabiler als in den vergangenen Spielen, viele Wurfversuche der Erfurter wurden erfolgreich abgeblockt. In der Offensive zeigten sich die Wasserballer des SV Halle sehr abgezockt. Mit Ende des ersten Viertels war es erneut Christian Beck, welcher für die erste 2-Tore-Führung sorgte. Vom schnellen Anschlusstreffer ließ sich die Mannschaft nicht aus der Ruhe bringen. Mohammad Lekto verwandelte anschließend einen Strafwurf zur 5:3 Führung nach dem ersten Viertel. 

Im zweiten Spielabschnitt zeichnete sich zunehmend ein umkämpftes Spiel ab. Halle kam in der Offensive nicht mehr in die guten Wurfpositionen des ersten Durchgangs, stand Defensiv jedoch hervorragend. Dadurch hatte es kaum einen Einfluss, dass die Hallenser in diesem Abschnitt ohne eigenes Tor blieben. Mit einem 5:5 unentschieden ging es in die Halbzeit. 

Auch im dritten Abschnitt fehlte beiden Mannschaften zunächst die Durchschlagskraft, wobei vor allem die gute Defensivarbeit zu erwähnen ist. Mitte des Durchgangs konnten sich die Hallenser dann durch die Tore von Mohammad Lekto und Otto Schneider mit 7:5 absetzen. Diese 2-Tore-Führung nahmen die Wasserballer des SV Halle mit in den vierten und letzten Abschnitt. 

In diesem fehlte zu Beginn die Konzentration, wodurch die Erfurter mit einem schnellen Doppelschlag zum 8:8 ausgleichen konnten. Erneut zeigte die junge Mannschaft große Moral und ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Edwin Brode und Christian Beck sorgten mit ihren Toren jeweils für eine Führung, wobei der Erfurter SSC immer ausgleichen konnte. In der letzten Minute konnte Torwart und Kapitän Fritz Felker durch eine gute Parade ein Last-Minute-Tor verhindern. Mit einem 10:10 Unentschieden ging es in dass Entscheidungswerfen. Es sollte historisches folgen. 

Halles Torwart war direkt gefordert und zur Stelle. Die ersten drei Strafwürfe parierte Fritz Felker allesamt. Jedoch trafen die Halleschen Schützen ebenfalls nur zwei Mal Aluminum und vergaben auch den dritten Strafwurf. Der vierte Strafwurf fand dann auf beiden Seiten den Weg ins Glück. Auch den zunächst entscheidenden fünften Strafwurf parierte Halles Torwart. Leider vergab auf der anderen Seite der Hallesche Schütze den ersten Matchball. Mit einem 1:1 ging es in die Verlängerung des Entscheidungswerfens. Doch Halles Tor schien vernagelt, denn auch der sechste Schütze fand keinen Weg vorbei an Halles Schlussmann. Mohammad Lekto nutze den zweiten Matchball und schoss Halle ins Glück. 

Damit beenden die Hallenser die 2. Liga Ost auf einem starken 7. Tabellenplatz bei 17 Punkten. Das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte. Halles Topscorer wird erneut Edwin Brode, welcher mit 29 Toren in nur 11 absolvierten Spielen glänzt. Ebenfalls bemerkenswert: Halles Torwart Fritz Felker hält von 25 Strafwürfen in der Saison 16, eine starke Quote. 

 

 

Meinungen zum Spiel

„Das war eine moralische Höchstleistung. Ich bin unfassbar stolz auf die Mannschaft. Heute hat man gesehen, welches Potenzial in uns steckt“

Niklas Ufer, Trainer

„Unsere Defensivarbeit war hervorragend. Es hat heute richtig Spaß gemacht! Jetzt haben wir uns die Sommerpause verdient und können hoffentlich in der kommenden Saison daran anknüpfen.“

Fritz Felker, Torwart und Kapitän