U16 holt Thüringen-Pokal – Fokus nun auf Liga und Landesmeisterschaft

U16 holt Thüringen-Pokal – Fokus nun auf Liga und Landesmeisterschaft

November/Dezember 2025

U16: Halle vs. Eisenach

3 : 0 

Best-of-Five-Serie

 

Die U16 der Wasserballer des SV Halle haben sich im bisherigen Saisonverlauf zum Pokalsieger in Thüringen gekrönt. Nun richtet sich der Blick auf die anstehenden Ligaspiele in Thüringen und Sachsen.
Mit einem klaren 3:0 in der Best-of-Five-Serie setzte sich Halles Jugend im vergangenen November und Dezember gegen das Team aus Eisenach durch. Der Grundstein dafür wurde bei den ersten beiden Heimspielen gelegt, welche deutlich gewonnen werden konnten.

Mit einem klaren 19:4 Auftaktsieg starteten die Jugendlichen um Trainer Fritz Felker in die Saison. Bereits nach drei Minuten führten die Hallenser mit 5:0. Halles Defensive um Torwart Gustaf Gransalke stand weitestgehend sicher, ließ auch in Unterzahl kaum etwas vor. Diese Unterzahlsituation sollte den Rest des Spiels, durch eine Regelung bei zu hoher Führung, bestehen bleiben. Halle ließ sich davon nicht ablenken und baute die Führung bis zur Pause auf 11:1 aus. Nach der Pause schlichen sich einige Fehler in das Offensivspiel ein, die Verteidigung stand weiter sicher. „Ich bin zufrieden mit dieser Leistung. Trotz der dauerhaften Unterzahl haben wir gut verteidigt und erste gute offensive Ansätze gezeigt“, sagte Halles Jugendtrainer im November nach der Partie. Halles bester Torschütze des Spiels war Leonhard Kahn mit sechs Treffern.

Am nächsten Tag stand direkt das zweite Duell auf dem Plan. In dieser Partie schlug Halle vor allem über das Centerspiel zu. U16-Spieler Daniel Krasna bekam vor allem am Anfang des Spiels mehrere gute Anspiele und verwertete diese Souverän. Halles Jugend spielte auch beim zweiten Aufeinandertreffen fast dauerhaft in Unterzahl, nutzte die Chancen jedoch noch konsequenter als am Vortag. So stand am Ende ein souveräner 23:4 Sieg auf der Anzeigetafel, der Pokal war zum Greifen nahe.

Sichergestellt sollte der Pokalsieg beim ersten Auswärtsspiel der Saison werden. Mit einem Sieg wäre der Vorsprung der Hallenser nicht mehr einzuholen.
Dementsprechend motiviert ging Halles U16 in das Spiel, die Offensive stockte jedoch zu Beginn. Dafür stand die Defensive wieder sicher, sodass das erste Viertel mit 3:0 gewonnen werden konnte. Im zweiten Viertel kam Halles Offensive gar nicht mehr zum Zug. Kein einziger Wurf fand den Weg ins Tor, das Viertel wurde aufgrund hervorragender Torwartleistungen nur mit 0:1 verloren. Nach der Pause kamen die Jugendlichen immer besser ins Spiel, ließen sich die Führung nicht mehr nehmen und gewannen am Ende doch souverän auch das dritte Spiel gegen Eisenach und somit den Thüringen-Pokal.

Die U12 und U14 des SV Halle bereiten sich nun intensiv auf den Ligabetrieb in Thüringen vor, welcher Anfang Februar starten wird. Halles U16 schielt dahingegen auf die Landesmeisterschaft in Sachsen im kommenden Frühjahr.

Starkes Team, starker Erfolg – Halles Wasserball Masters gewinnen die Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften in Duisburg

Starkes Team, starker Erfolg – Halles Wasserball Masters gewinnen die Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften in Duisburg

5. – 7. September 2025

Deutsche Meisterschaften Masters 50+

3. Platz

Starkes Team, starker Erfolg – Halles Wasserball Masters gewinnen die Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften in Duisburg

Die Wasserball Masters vom SV Halle: „Empor `09“ nahmen vom 5. Bis 7. September 2025 erfolgreich an den 28. Deutschen Meisterschaften in Duisburg-Rheinhausen teil.

Mit insgesamt 41 teilnehmenden Mannschaften aus ganz Deutschland war das traditionsreiche Turnier hochklassig besetzt. Die Masters des SV Halle „Empor ´09“ traten in der Altersklasse 50+ an und konnten sich mit einer starken Leistung auf das Podest spielen. Am Ende belegten die Hallenser einen hervorragenden 3. Platz hinter dem zweitplatzierten Team aus Uerdingen und dem neuen Deutschen Meister aus Köln. Der Schlüssel zum Erfolge lag im großartigen Kampfgeist und einer geschlossenen Mannschaftsleistung, die das Team über das gesamte Turnier hinweg auszeichnete. Jeder einzelne Spieler trug entscheidend dazu bei, dass Halle in der Spitze des deutschen Masters-Wasserballs (50+), erneut ein deutliches Ausrufezeichen setzen konnte. Die erfolgreichsten Torschützen waren: Christian Beck, Peter Gaudig und Jörg Kahn

Der SV Halle ist stolz auf die Leistung seiner Wasserball Masters und blickt optimistisch auf die kommenden Wettkämpfe.

Team SV Halle „Empor ’09“

Für Halle spielten von vorn links nach rechts: 

Heiko Wünsch, Christian Kühn, Tom Beinert, Frank Fahrig, Heiko Zantop, Peter Gaudig

Von hinten links nach rechts:

Christian Beck, Jens-Peter Oblau, Trainer Marco Lösche, Phillip Steidler, Steffen Bielke, Jörg Hensen, Jörg Kahn, Mannschaftsbetreuer Jan Werner

Achter Platz und starke Rückrunde: Halle mit guter Saison

Achter Platz und starke Rückrunde: Halle mit guter Saison

Saison 2024/2025

Saisonabschluss­bericht

Achter Platz und starke Rückrunde: Halle mit guter Saison

Die Wasserballer des SV Halle haben in der Saison 2024/2025 in der 2. Liga Ost den 8. Tabellenplatz erreicht. Mit 17 Punkten und einem großen Abstand zum neuntplatzierten aus Chemnitz ist das ein gutes Ergebnis.

Die Saison begann holprig. Trainer Niklas Ufer musste in den ersten Spielen auf den Topscorer Edwin Brode und Stammtorwart Fritz Felker verzichten. Zudem plagten immer wieder kleinere Verletzungen Teile der Mannschaft. Die ersten beiden Spiele der Saison gegen Brandenburg (5:20) und Potsdam II (6:24) gingen hoch verloren und machten deutlich, dass der Kader größere Ausfälle nur schwer kompensieren konnte. 

Das erste Ausrufezeichen setzten die Wasserballer des SV Halle im dritten Saisonspiel. Gegen den Konkurrenten aus Dresden trat eine zusammengewürfelte Mannschaft an, die sich kämpferisch zeigte und den ersten Sieg der Saison einfahren konnte (10:7). Besonders Torwart Johannes Finger und Routinier Peter Gaudig zeigten eine hervorragende Leistung. Diesen Schwung wollten die Hallenser mit in den Dezember nehmen, in welchem zwei Heimspiele anstanden. Doch vor allem in der Defensive zeigten sich die Wasserballer aus Halle viel zu anfällig und in der Offensive zu ideenlos, sodass zuerst das Spiel gegen Zwickau mit 7:19 verloren ging und auch gegen den SC Wedding nach 0:9 Halbzeitrückstand keine Punkte gewonnen werden konnten (8:16). 

Das neue Jahr begann, wie das alte aufgehört hatte. Immer noch von vielen Verletzungen geplagt, gingen die Partien gegen Erfurt (9:11), Magdeburg (8:14) und Potsdam II (7:20) allesamt verloren. Doch die Wasserballer des SV Halle zeigten in der Folge große Moral und holten nach der deutlichen Hinspielniederlage ein Unentschieden und damit einen Punkt gegen die favorisierten Brandenburger vor heimischem Publikum. Lediglich im Entscheidungswerfen hatten die Hallenser das Nachsehen (14:16 n. Ew.). Dieses Spiel markierte den Auftakt in eine fulminante Saisonphase, in der die Mannschaft eine große Entwicklung nahm. 

Nach einem harten Kampf verlor man zunächst knapp gegen den Rivalen aus Magdeburg (12:16), ehe am darauffolgenden Tag mit einem 13:11 gegen Dresden der erste Heimsieg der Saison bejubelt werden konnte. Weitere drei Punkte kamen auch im nächsten Heimspiel gegen Chemnitz hinzu. Vor allem die Defensive der Hallenser wurde zunehmend stabiler. So konnte direkt der nächste Sieg gefeiert werden: Auswärts gewann die Mannschaft mit 12:10 n. Ew. erneut gegen Chemnitz. Das Entscheidungswerfen wurde immer mehr zur Spezialität des SV Halle – vor allem Halles Torwart Fritz Felker war dies zu verdanken. Bereits gegen Chemnitz hielt er sechs von acht Strafwürfen. 

Einen herben Dämpfer musste man dann gegen den SV Zwickau hinnehmen, nach gutem Start verloren die Hallenser deutlich mit 4:19. Auch gegen den SC Wedding (12:18) war in dieser Saison leider nichts zu holen. Gegen die zweite Mannschaft der SG Neukölln zeigten sich die Hallenser wieder kämpferisch und holten kurz vor Schluss einen Zwei-Tore-Rückstand auf. Im Strafwurfwerfen gegen Neukölln zeigten sich die Spieler des SV Halle treffsicher, abgezockt und konnten sich erneut auf ihren Torwart verlassen, der drei Strafwürfe des Gegners parieren konnte. 

In der Offensive brillierten immer mehr Hendrik Weber, Mohammad Lekto und Edwin Brode, in der Defensive waren es vor allem Otto Schneider und Ole Schleußner, die sich als Centerverteidiger stark weiterentwickelten. 

Für die letzten beiden Saisonspiele gegen Neukölln II und Erfurt war die Marschroute klar: zwei Siege – Platz 7 absichern. 

Im letzten Heimspiel der Saison kam es dann zu einem herben Rückschlag. Gegen die SG Neukölln II fanden die Hallenser zu keinem Zeitpunkt in die Partie und verloren am Ende mit 11:13 nicht nur das letzte Heimspiel, sondern auch Platz 7. Dass die Mannschaft mittlerweile große Moral hat und mit solchen Rückschlägen umgehen kann, zeigte sich im letzten Saisonspiel bei den favorisierten Erfurtern. Die Hallenser zeigten eine unfassbar disziplinierte Abwehrarbeit und brachten in der Offensive, angetrieben von Routinier Christian Beck, die Erfurter Hintermannschaft zur Verzweiflung. Das ausgeglichene Spiel ging in das Entscheidungswerfen, der krönende Abschluss einer starken Rückrunde. Während die Schützen der Hallenser dieses Mal Nerven zeigten und zunächst nur Marek Wünsch seinen Strafwurf verwandeln konnte, brachte Torwart und Kapitän Fritz Felker die Erfurter zur Verzweiflung. Mit seinem fünften gehaltenen Strafwurf bei sechs Erfurter Versuchen ebnete er den Weg für Mohammad Lekto, der mit seinem Tor die Hallenser zum Auswärtssieg warf (12:11 n. EW.). 

Am Ende einer durchaus positiven Saison stehen sechs Siege zu Buche. Das ausgegebene Ziel, der Klassenerhalt, wurde somit erreicht. Trotz vieler Rückschläge und Verletzungen stellt der 8. Tabellenplatz nicht nur ein gutes Ergebnis für den Verein dar, es zeigt auch, dass sich die Mannschaft im Laufe der Saison immer weiterentwickelt hat. Edwin Brode wurde dabei erneut Topscorer der Hallenser mit 29 Toren. Dahinter folgen ihm Mohammad Lekto, Otto Schneider und Hendrik Weber mit jeweils 20 Treffern. Torwart Fritz Felker hält in der Saison bemerkenswerte 16 von 25 Strafwürfen. 

Für die Hallenser steht nun die Sommerpause an, bevor es im August in die Saisonvorbereitung geht. 

Team SV Halle

Fritz Felker (TW), Thomas Lorenz (TW), Johannes Finger (TW), Ole Schleußner (4), Otto Schneider (20), Marek Wünsch (12), Mohammad Lekto (20), Edwin Brode (29), Christian Beck (11), Willi Wolfer (6), Malte Fahrig (12), Till Ritzmann (3), Milan Fahrig (12), Hendirk Weber (20), Michael Beck (6), Jonas Michelmann, Jörg Kahn (2), Peter Gaudig (1), Heiko Wünsch, Jannis Ufer, Mika Tautz, Torsten Weniger, Paul Spiegler, Lennart Staudte 

  • Trainer: Niklas Ufer

Meinungen zum Spiel

„Unsere Saison verlief insgesamt sehr positiv, auch wenn wir viele Ausfälle verkraften mussten. Der Nachwuchs hat sich stark präsentiert und wichtige Impulse gesetzt. Einige Spiele liefen leider nicht wie erhofft, was uns aber wichtige Erfahrungen gebracht hat. Besonders das letzte Spiel war ein echtes Highlight und hat gezeigt, was in uns steckt. Mit viel Motivation und Vorfreude blicken wir nun auf die nächste Saison!“

Milan Fahirg, Außenspieler 

U14 sichert sich Rang 2 in Landesmeisterschaft

U14 sichert sich Rang 2 in Landesmeisterschaft

Saison 24/25

Landesmeisterschaft Thüringen 

U14 sichert sich Rang 2 in der Landesmeisterschaft „Thüringen“

Die U14 der Wasserballer des SV Halle hat in der Landesmeisterschaft in Thüringen den zweiten Platz erreicht. Dieser konnte am Samstag vor heimischer Kulisse mit einem 17:6 Erfolg gegen das „Team Thüringen“ gesichert werden. 

Bereits am Anfang der Saison gelang der Mannschaft mit einem 17:5 in Gotha gegen das „Team Thüringen“ ein guter Start in die Ligaphase. Dieser sollte auch beim zweiten Saisonspiel in Erfurt fortgeführt werden. Jedoch gelang dies der Mannschaft nur im ersten und letzten Viertel, was schlussendlich für eine herbe 5:14 Niederlage sorgte. Vor allem im zweiten und dritten Viertel schlichen sich immer wieder zu viele einfache Fehler in das Spiel Hallenser ein. Torwart Gustaf Gransalke verhinderte mit vielen tollen Paraden schlimmeres. Zwei Wochen später stand dann das Rückspiel vor heimischen Publikum an. Die Zuschauer sahen eine stark verbesserte Jugendmannschaft, welche unbedingt den ersten Heimsieg der Saison wollte. Vor allem in der Defensive standen die Hallenser deutlich besser als im Hinspiel, bekamen allerdings zu viele Ausschlussfehler. Das hatte zur Folge, dass die Erfurter ihre häufigen Überzahlsituationen ausnutzen konnten und sich schließlich absetzten. Trotz des starken Kampfes musste sich Halle am Ende mit 6:10 geschlagen geben. Im letzten Spiel der Saison gelang den Jungs und Mädchen des SV Halle dann mit einem deutlichen 17:6 Heimerfolg die Absicherung des zweiten Tabellenplatzes. Ein rundum gelungener Auftritt sorgte für ein gutes Gefühl vor der langen Sommerpause. Die Hallenser standen in der Defensive die meiste Zeit souverän, führten zur Pause bereits mit 9:3. „Wir haben uns diese Saison gut entwickelt und abgesehen von einem Ausrutscher, die Defensive weiter verstärkt. Natürlich gibt es noch viel zu tun, gerade mit Blick auf das Passspiel und die Genauigkeit vor dem Tor. Auch wenn es am Ende nicht für die Meisterschaft gereicht hat, können wir alle mit der Saison zufrieden sein. Für einige waren es die ersten Wasserballspiele und dafür haben es alle großartig gemacht“, sagte Trainer Fritz Felker im Resümee der Saison. 

Für die Jugendlichen stehen jetzt die letzten Trainingseinheiten vor der langen Sommerpause an, bevor es am 03.08 in das Trainingslager nach Großschönau geht. 

Team SV Halle U14

Gustaf Gransalke (1), Gerolf Götze (4), Gustav Wolfer (11), Heidi Neumeier (1), Taisiia Hrabeneuik (5), Janne Beichert (1), Daniel Krasna (10), Josef Rex (2), Gustav Piontek, Philip Richter (4), Aron Bene (3), Heidi Beck, Tristan Gebhardt (3), Musa Khalaf, Johanna Kahn, Emil Ziegler 

  • Trainer: Fritz Felker

Halle jubelt nach Strafwurf-Thriller: Lekto trifft, Felker hält 

Halle jubelt nach Strafwurf-Thriller: Lekto trifft, Felker hält 

25. Mai 2025

Halle vs. Erfurt

12 : 11 n. EW. 

Die Wasserballer des SV Halle haben sich ihrem letzten Saisonspiel in der 2. Liga Ost mit einem Ausrufezeichen in die Sommerpause verabschiedet. Bei den favorisierten Erfurtern gewann die Mannschaft um Trainer Niklas Ufer nach Entscheidungswerfen mit 12:11. 

Nach der enttäuschenden Niederlage im letzten Heimspiel der Saison gegen Neukölln, hatten sich die Hallenser zum Abschluss der Saison nochmal einiges vorgenommen. Von Beginn an kam das Team gut in die Partie, der Routinier Christian Beck sorgte nach einem tollen Centeranspiel mit seinem Tor für den schnellen 1:1 Ausgleich in der Anfangsphase der Partie. Halles Defensive stand deutlich stabiler als in den vergangenen Spielen, viele Wurfversuche der Erfurter wurden erfolgreich abgeblockt. In der Offensive zeigten sich die Wasserballer des SV Halle sehr abgezockt. Mit Ende des ersten Viertels war es erneut Christian Beck, welcher für die erste 2-Tore-Führung sorgte. Vom schnellen Anschlusstreffer ließ sich die Mannschaft nicht aus der Ruhe bringen. Mohammad Lekto verwandelte anschließend einen Strafwurf zur 5:3 Führung nach dem ersten Viertel. 

Im zweiten Spielabschnitt zeichnete sich zunehmend ein umkämpftes Spiel ab. Halle kam in der Offensive nicht mehr in die guten Wurfpositionen des ersten Durchgangs, stand Defensiv jedoch hervorragend. Dadurch hatte es kaum einen Einfluss, dass die Hallenser in diesem Abschnitt ohne eigenes Tor blieben. Mit einem 5:5 unentschieden ging es in die Halbzeit. 

Auch im dritten Abschnitt fehlte beiden Mannschaften zunächst die Durchschlagskraft, wobei vor allem die gute Defensivarbeit zu erwähnen ist. Mitte des Durchgangs konnten sich die Hallenser dann durch die Tore von Mohammad Lekto und Otto Schneider mit 7:5 absetzen. Diese 2-Tore-Führung nahmen die Wasserballer des SV Halle mit in den vierten und letzten Abschnitt. 

In diesem fehlte zu Beginn die Konzentration, wodurch die Erfurter mit einem schnellen Doppelschlag zum 8:8 ausgleichen konnten. Erneut zeigte die junge Mannschaft große Moral und ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Edwin Brode und Christian Beck sorgten mit ihren Toren jeweils für eine Führung, wobei der Erfurter SSC immer ausgleichen konnte. In der letzten Minute konnte Torwart und Kapitän Fritz Felker durch eine gute Parade ein Last-Minute-Tor verhindern. Mit einem 10:10 Unentschieden ging es in dass Entscheidungswerfen. Es sollte historisches folgen. 

Halles Torwart war direkt gefordert und zur Stelle. Die ersten drei Strafwürfe parierte Fritz Felker allesamt. Jedoch trafen die Halleschen Schützen ebenfalls nur zwei Mal Aluminum und vergaben auch den dritten Strafwurf. Der vierte Strafwurf fand dann auf beiden Seiten den Weg ins Glück. Auch den zunächst entscheidenden fünften Strafwurf parierte Halles Torwart. Leider vergab auf der anderen Seite der Hallesche Schütze den ersten Matchball. Mit einem 1:1 ging es in die Verlängerung des Entscheidungswerfens. Doch Halles Tor schien vernagelt, denn auch der sechste Schütze fand keinen Weg vorbei an Halles Schlussmann. Mohammad Lekto nutze den zweiten Matchball und schoss Halle ins Glück. 

Damit beenden die Hallenser die 2. Liga Ost auf einem starken 7. Tabellenplatz bei 17 Punkten. Das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte. Halles Topscorer wird erneut Edwin Brode, welcher mit 29 Toren in nur 11 absolvierten Spielen glänzt. Ebenfalls bemerkenswert: Halles Torwart Fritz Felker hält von 25 Strafwürfen in der Saison 16, eine starke Quote. 

 

 

Meinungen zum Spiel

„Das war eine moralische Höchstleistung. Ich bin unfassbar stolz auf die Mannschaft. Heute hat man gesehen, welches Potenzial in uns steckt“

Niklas Ufer, Trainer

„Unsere Defensivarbeit war hervorragend. Es hat heute richtig Spaß gemacht! Jetzt haben wir uns die Sommerpause verdient und können hoffentlich in der kommenden Saison daran anknüpfen.“

Fritz Felker, Torwart und Kapitän