15. März 2026

Halle vs. Wedding 

13 : 19

(4:5 | 1:4 | 5:5 | 3:5)

Nach Derby-Sieg: Halles Wasserballer verlieren in Berlin 

Die Wasserballer des SV Halle haben ihr Auswärtsspiel am vergangenen Sonntag beim SC Wedding mit 13:19 verloren. In einer hart umkämpften Begegnung der Liga Ost gelang es den Hallensern nicht, an den Erfolg aus dem Sachsen-Anhalt-Derby der Vorwoche (20:18 gegen Magdeburg) anzuknüpfen.Die Mannschaft von Trainer Niklas Ufer startete konzentriert in die Partie, sah sich jedoch früh einem zunehmend hektischen Spielverlauf ausgesetzt. Zudem reiste Halle ersatzgeschwächt mit lediglich elf Spielern an, wodurch über die gesamte Spielzeit hinweg die nötigen Wechselmöglichkeiten fehlten, um dem intensiven Spielstil der Berliner dauerhaft standzuhalten.

Im ersten Viertel präsentierte sich die Begegnung noch ausgeglichen. Die hallesche Defensive agierte diszipliniert, während im Angriff die Chancen konsequent genutzt wurden. Dennoch gelang es den Gastgebern, ihre Spielfeldbreite effektiv auszuspielen und den ersten Abschnitt knapp mit 5:4 für sich zu entscheiden.

Im zweiten Viertel verlor das Spiel der Hallenser jedoch zunehmend an Struktur. Während die Defensive weiterhin stabil blieb, stockte das Offensivspiel deutlich. Zahlreiche Torchancen – darunter mehrere Überzahlsituationen sowie Strafwürfe – blieben ungenutzt. Lediglich ein Treffer gelang in diesem Abschnitt, sodass Halle bereits zur Halbzeit einem deutlichen Rückstand hinterherlief.

Diese Nachlässigkeiten nutzte der SC Wedding konsequent aus und kam insbesondere durch schnelle Konter immer wieder zu Torerfolgen. Dennoch bewies das Team im dritten Viertel Moral und gestaltete den Abschnitt mit 5:5 ausgeglichen. Vor allem erfahrene Spieler wie Hendrik Weber, der insgesamt sechs Treffer erzielte, übernahmen Verantwortung und sorgten immer wieder für Akzente im Angriff. Mit einem Zwischenstand von 10:14 ging es in das letzte Viertel.

Dort gelang es den Hallensern jedoch nicht mehr, die Partie entscheidend zu verkürzen. Eine Häufung individueller Fehler sowie nachlassende Kräfte verhinderten eine Aufholjagd. Zudem blieb Halle im Abschluss weiterhin inkonsequent, was die Berliner im direkten Gegenzug häufig mit weiteren Treffern bestraften. Den Schlusspunkt zum 13:19 setzten schließlich die Gastgeber.

Bereits am kommenden Samstag bietet sich für den SV Halle die nächste Gelegenheit, an die gezeigten Ansätze anzuknüpfen. Im Ostdeutschen Pokal steht das nächste Auswärtsspiel in Chemnitz auf dem Programm, bei dem die Hallenser den Einzug in die nächste Runde sichern wollen.