Heimspiel gegen Zwickau – Nachbericht

Heimspiel gegen Zwickau – Nachbericht

02. Juni 2024

Halle – Zwickau

12:24

(4:5 | 3:7 | 2:5 | 3:7)

Schmerzhafte Heimniederlage gegen direkten Konkurrenten

SV Halle – SV Zwickau

Am Sonntag stand das Spiel gegen den SV Zwickau an. Mit einem Heimsieg wollten die Hallenser einen großen Sprung in der Tabelle machen, auch wenn man bereits zwei Mal in dieser Saison gegen Zwickau als Verlierer aus dem Spiel ging. Die Mannschaft startete denkbar schlecht, lag zeitnah bereits mit 0:2 zurück. Durch Tore von Mohammad Lekto und Hermann Klöpper egalisierten die Hallenser Mitte des ersten Viertels den Spielstand. Doch immer wieder sorgten fahrige Angriffe für Konter der Gäste, welche diese eiskalt ausnutzen. Somit ging Halle mit einem 4:5 Rückstand in die erste Viertelpause. Das Team kämpfte sich erneut zurück, doch prompt gelang Zwickau die erneute Führung. Es folgte eine sehr schwierige Phase, immer wieder konnten die Sachsen durch gut ausgespielte Konter völlig frei vor Halles Schlussmann zum Abschluss kommen. Auch eine gute Paraden des halleschen Torwart konnten die Mannschaft nicht aufwecken, welcher das Spiel immer weiter entglitt. Ein 7:12 zur Halbzeit sprach Bände, es musste dringend eine Antwort her. Diese blieb jedoch auch zu Beginn der zweiten Hälfte aus. Das alte Bild aus den ersten beiden Vierteln blieb bestehen, immer wieder verwerteten die Zwickauer ihre Konterchancen, Halle schwamm nur hinterher. Mit einem 9:17 aus hallescher Sicht endete das dritte Viertel, die Chance auf den zweiten Heimsieg an diesem Wochenende wurde immer geringer. Daran änderte auch der letzte Abschnitt nichts mehr, Halle musste sich am Ende mit 12:24 vor heimischen Publikum geschlagen geben, die Zwickauer ziehen durch diesen Erfolg in der Tabelle vorbei. „In der ersten Halbzeit haben wir noch einigermaßen konzertiert unser Spiel gespielt, aber ab der zweiten haben wir das Tor von Zwickau nicht mehr gefunden. Dadurch haben wir uns leider aufgegeben und so kam es am Ende zu dieser hohen Niederlage“, gab Till Ritzmann frustriert nach Ende der Partie zu. Malte Fahrig wurde noch deutlicher, sagte im Anschluss: „Wir haben von Anfang an nicht konzentriert gespielt und unsere Chancen nicht verwertet. Die Zwickauer haben das getan und verdient gewonnen.“

Allzu lange sollte diese Niederlage aber nicht in den Köpfen der Hallenser verweilen. Bereist in zwei Wochen, am 15.06, steht der Saisonabschluss an. Dann geht es ein letztes Mal vor der Sommerpause vor heimischen Publikum zu Hause im Sachsen-Anhalt Derby gegen die Wasserballunion Magdeburg. Somit erhält die junge Mannschaft noch eine Chance die herbe Niederlage wieder gut zumachen und die Saison erfolgreich zu beenden. Anwurf in der Schwimmhalle Neustadt ist um 11.30 Uhr, der Eintritt ist kostenlos.

Meinungen zum Spiel

„Wir müssen dieses Spiel ganz schnell abhaken. Leider passiert sowas, jetzt muss sich der Fokus schon ab morgen aber auf der Saisonabschluss richten, damit die Köpfe gegen Magdeburg frei sind. Wir wollen unseren Fans und unserem Kapitän einen schönen Abschluss bieten.“ 

Christian Beck 

Heimspiel Chemnitz – Nachbericht

Heimspiel Chemnitz – Nachbericht

01. Juni 2024

Halle – Chemnitz

15:07

(4:1 | 4:1 | 3:1| 4:4)

Klarer Heimsieg gegen Schlusslicht

SV Halle – SC Chemnitz 15:07

Am Samstag empfing die Mannschaft um Trainer Niklas Ufer den Tabellenletzten aus Chemnitz. Nach einem enttäuschenden Hinspiel, in welchem kurz vor Schluss lediglich ein Punkt erkämpft werden konnte, sollte dieses Mal vor heimischen Publikum ein Sieg her. Das Team startete hochkonzentriert in die Partie und führte bereits nach 2 Minuten durch die Tore von Edwin Brode und Mannschaftskapitän Hermann Klöpper mit 2:0. Auch durch den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Sachsen ließen sich die Hallenser nicht aus der Ruhe bringen und führten nach dem ersten Spielabschnitt völlig verdient mit 4:1. Niklas Ufer appellierte an seine junge Mannschaft auf gar keinen Fall nachzulassen und Chemnitz wieder ins Spiel zu holen. Bereits nach einer Minute stellte Malte Fahrig auf 5:1, doch erneut wurde eine kleine Unaufmerksamkeit in der Defensive sofort bestraft, so dass der Tabellenletzte auf 2:5 verkürzte. Trotz dessen stand die Verteidigung der Hallenser sehr sicher, ließ den Chemnitzern kaum Platz und verteidigte konsequent, was wiederum für eigene Angriffe ausgenutzt wurde. Diese Effizienz sorgte für eine deutliche 8:2 Führung zur Pause. Im dritten Abschnitt des Spiels war es vor allem Otto Schneider, welcher mit zwei Toren Halle weiter auf die Siegerstraße brachte. Auch in diesem Abschnitt stand die Defensive hervorragend, nur ein Gegentreffer wurde zugelassen. Dadurch war das Spiel nach drei Vierteln bereist entschieden, mit einer 11:3 Führung gingen die Hallenser in den letzten Abschnitt. „Wir haben sehr gut angefangen und unser Spiel gemacht. Wir haben uns von deren Spielweise nicht ablenken lassen, nur im letzten Viertel ziemlich nachgelassen. Trotzdem war es ein sehr gutes Spiel von uns“, sagte Michael Beck nach der Partie und kritisiert dabei das Auftreten der Mannschaft im letzten Viertel. Zwar trafen die Hallenser erneut vier Mal, verteidigten aber teilweise unkonzentriert, wodurch Chemnitz ebenfalls vier Treffer erzielen konnte. Dadurch gewannen die Wasserballer des SV Halle am Ende mit 15:7 gegen Chemnitz. Auch Center Willi Wolfer fand nach dem Spiel ähnliche Worte: „Wir haben vor allem in den ersten drei Vierteln unsere Möglichkeiten sehr gut genutzt und durch eine sehr konstante Leistung einen wichtigen Heimsieg geholt. Die Defensive stand super, nur drei Gegentore in den ersten drei Vierteln, das war überragend.“

Meinungen zum Spiel

„Wir sind mit 100% an das Spiel herangegangen und konnte diese über vier Viertel behalten. Wir waren hochmotiviert und hochkonzentriert in der Verteidigung“

Milan Fahrig 

Vorbericht für Heimspiele gegen Chemnitz & Zwickau

01.06 & 02.06.2024

Vorbericht für die Heimspiele Chemnitz & Zwickau 

Halle vor richtungsweisendem Wochenende

Am kommenden Wochenende stehen für die Wasserballer des SV Halle zwei Saisonentscheidende Heimspiele an. 

Am Samstagabend empfängt die Mannschaft um Trainer Niklas Ufer den Tabellenletzten aus Chemnitz. Auch wenn die Sachsen mit erst einem Saisonsieg als klarer Außenseiter in die Partie gegen werden, so ist das Team aus Halle spätestens nach dem Hinspiel gewarnt. Dort erkämpfte sich Halle in einem schwachen Auswärtsspiel in letzter Sekunde ein Unentschieden und damit einen Punkt. Auch in den vergangenen Spielen zeigten sich die Chemnitzer stark verbessert, konnten zuletzt 3 Punkte aus zwei Heimspiele einfahren. Trotzdem sieht Halles Trainer Niklas Ufer seine  junge Mannschaft gut vorbereitet, die längere Spielpause wurde für intensive Trainingseinheiten optimal genutzt. 

Am Sonntagabend steht das vorletzte Heimspiel der Saison an, der SV Zwickau ist dann zu Gast in der Saalestadt. Gegen die Sachsen haben die Hallenser ebenfalls noch etwas gut zu machen. Auf die Niederlage in der Liga Ende Januar folgte im April das Aus im OSV-Pokal vor heimischen Publikum gegen den SV Zwickau. Damals stand ein 9:10 aus Hallescher Sicht auf der Anzeigetafel, am kommenden Wochenende erhält die Mannschaft um Kapitän Hermann Klöpper die Chance auf eine Revanche. 

Mit zwei Siegen würde der SV Halle nicht nur den SC Chemnitz die letzten Hoffnungen auf einen höheren Tabellenplatz nehmen und am SV Zwickau vorbeiziehen, das Team würde darüber hinaus auch den Nachbarn aus Leipzig aus der oberen Tabellenhälfte verdrängen. Mut macht den Hallenser ganz klar die Statistik der Heimspiele in der 2. Liga Ost. 4 der 6 Heimspiele konnte die Mannschaft für sich entscheiden, darunter auch die letzten beiden gegen die direkten Konkurrenten aus Erfurt und Leipzig. Anwurf in der Schwimmhalle Neustadt ist jeweils um 19 Uhr, der Eintritt ist kostenlos. 

Meinungen zum Spiel

„Wir wollen unser Spiel für unsere Fans machen und 4 Punkte in Halle behalten!“

Topscorer Edwin Brode 

„Rückblickend ist das bisher eine unserer besten Saisons. Mit Blick auf die letzten Spiele versuchen wir noch einmal alles reinzuwerfen und uns nochmal auf ein neues Level zubegeben. Wir sind diese Saison so stark zusammengewachsen, dass man von einer großen Familie sprechen kann. Das macht Mut für die anstehenden schweren Aufgaben.“

Centerverteidiger Otto Schneider 

„Zwei Siege gegen Zwickau und Chemnitz wären für uns enorm wichtig, um in der Tabelle nochmal einen großen Sprung nach vorn zu machen und um uns von den unteren Tabellennachbarn abzusetzen. Dann können wir befreit gegen Magdeburg im letzten Spiel auftreten und vielleicht sogar noch die obere Hälfte der Tabelle angreifen.“

Trainer Niklas Ufer 

Trotz des starken Kampfes: Wasserballer ohne Punktgewinn in Berlin

März 2024

Halle in Berlin 

 

Trotz starkem Kampfes: Wasserballer ohne Punktgewinn in Berlin

Am vergangen Wochenende standen für die Wasserballer des SV Halle die letzten beiden Auswärtsspiele der Saison an.
Am Samstagabend ging es im Freibad bei sommerlichen Temperaturen gegen die SG Neukölln II. Durch das Fehlen von gleich vier Stammspielern bekamen die erst 15-jährigen Nachwuchstalente Jonas Michelmann und Oskar Felker die Chance, ihr erstes Spiel in der 2. Liga Ost zu bestreiten. Halle startete gut in Partie, ging durch die Tore von Willi Wolfer und Hendrik Weber früh mit 2:0 in Führung. Danach folgten einige Ungenauigkeiten, beste Wurfchancen wurden nicht genutzt. Neukölln blieb dahingegen eiskalt und verwandelte mehrere Überzahlen, so dass ein 3:4 Rückstand aus Hallescher Sicht nach dem ersten Viertel auf der Anzeigetafel stand. Im zweiten Viertel stand die Defensive der Hallenser gut, jedoch schlichen sich immer mehr Fehler ins Offensivspiel ein. Kein einziges Tor für den SV Halle sorgte für einen 3:7 Halbzeitrückstand. Doch die junge Mannschaft, mit einem Altersdurchschnitt von 19,1 Jahren, gab sich nicht auf, auch wenn die nächsten Rückschläge folgen sollten. „Da liegst du auf einmal 3:9 zurück und weißt eigentlich gar nicht so richtig warum“, grübelte Trainer Niklas Ufer nach der Partie über die fahrige Phase seiner Mannschaft. Erneut bewies das Team Moral, kam bis auf 2 Tore an Neukölln heran. Spätestens als Halles Schlussmann 3 Minuten vor Ende einen Strafwurf parieren konnte, war richtig Feuer in der Partie. Es gelang Halle jedoch nicht, das Spiel endgültig zu drehen, wodurch am Ende eine knappe 11:14 Niederlage auf der Anzeigetafel stand. „Wir haben heute extrem stark gekämpft, aber das Tor einfach nicht getroffen“, erklärte Außenspieler Till Ritzmann im Anschluss an die Partie.

Am Sonntag stand dann das letzte Auswärtsspiel der Saison gegen den SC Wedding auf dem Plan. Besonders bitter: Gleich drei weitere Spieler meldeten sich aus dem vorangegangenen Spiel verletzt oder krank, so dass Niklas Ufer lediglich nur noch 11 Spieler zur Verfügung standen. Denkbar schlecht starten die Hallenser in das Spiel, lagen früh mit 0:2 in Rückstand. Doch die Mannschaft gab sich nicht auf und glich kurz darauf durch das Tor von Michael Beck zum 2:2 aus. Die nächste Hiobsbotschaft lies allerdings nicht lange auf sich warten. Bereits im ersten Viertel musste der letzte verbliebene Centerverteidiger Otto Schneider das Spielfeld mit seiner dritten Zeitstrafe verlassen. Trotz dieser nächsten Schwächung, konnte der Kampfgeist nicht gebrochen werden. Vor allem Edwin Brode drehte in dieser Phase des Spiels auf, schoss mehrere Sehenswerte Tore. Auch die Nachwuchsspieler kamen auf Spielzeit und zeigten sehr gute Leistungen gegen die deutlich erfahrenen und körperlichen Spieler des SC Wedding. Durch ein Tor von Malte Fahring fiel im 3. Abschnitt endlich der verdiente Ausgleich zum 9:9. Immer weiter kämpfte die Mannschaft, die Defensive um Mannschaftskapitän Fritz Felker stand hervorragend. Trotzdem lies am Ende der Partie die Kraft der Hallenser spürbar nach, so dass sich Halle am Ende mit 12:17 geschlagen geben musste.

Für die Wasserballer des SV Halle geht es nun in eine kurze Pause, bevor am 01.06 und 02.06 die nächsten Heimspiele gegen Chemnitz und Zwickau folgen. Danach folgt am letzten Spieltag noch einmal ein Highlight. Am 15.06 treten die Hallenser zu Hause im Sachsen-Anhalt Derby gegen die WU Magdeburg an. Spielstätte bei allen drei Partien ist die Schwimmhalle Neustadt, über die Anwurf- sowie Einlasszeiten wird der SV Halle zeitnah informieren.

Meinungen zum Spiel

„Wir haben unfassbar gut gekämpft, sind ruhig geblieben. Ein Punkt wäre mehr als verdient gewesen“, sagte Topscorer Edwin Brode im Anschluss 

Website Eröffnung

17. September 2023

Neue Website

WIr sind wieder online

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